DIE NACHHALTIGKEITSZIELE DER VEREINTEN NATIONEN

SDG 2 Kein Hunger – 2 von 17 Sustainable Development Goals (SDGs) der UN

TAUCHE MIT UNS IN DAS „SDG 2 – KEIN HUNGER“ EIN

SDG 2 Einstieg – Was bedeutet Hunger?

„Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern.“

In Europa sollte daran erinnert werden, dass auf der Welt noch immer Menschen Hunger leiden müssen. Man sollte nie vergessen: Eine ausgewogene Ernährung ist wesentlicher Bestandteil körperlicher und geistiger Gesundheit. Daher sollten Nahrungsmittel ausgewogen und ganzjährig zugänglich sein. Durch Investitionen in die ländliche Infrastruktur und Agrarforschung sowie durch die Technologieentwicklung und die Reduktion von Handelsbeschränkungen und -verzerrungen auf den globalen Agrarmärkten soll die landwirtschaftliche Produktionskapazität verbessert werden.  

Inhaltsverzeichnis

Eine Perspektive auf SDG 2

In einem wohlhabenden Land wie Deutschland scheint das Thema Hunger auf den ersten Blick weniger dringlich zu sein. Dennoch gibt es auch hier Herausforderungen im Bereich der Ernährungssicherheit 

Trotz hohem Lebensstandard lebt etwa jeder Fünfte in Deutschland in Armut oder an der Armutsgrenze. Viele dieser Menschen haben nur eingeschränkten Zugang zu gesunden Lebensmitteln. 

Die Organisation “Tafel Deutschlandkann mit den vorhandenen Lebensmittelspenden längst nicht alle Bedürftigen versorgen. Häufig müssen hungrige Menschen abgewiesen werden, weil der Bedarf die Spenden übersteigt. In diesem Bereich können wir als Einzelpersonen viel bewirken. 

Nachhaltige Ernährungssicherheit in Deutschland 

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Ernährungssicherheit, die durch die industrielle Landwirtschaft und den hohen Fleischkonsum bedroht ist. 

Immer mehr Menschen wird bewusst, dass eine Reduzierung des Fleischkonsums und eine Erhöhung des Gemüseverzehrs nicht nur gesundheitliche Vorteile bringen, sondern auch Ressourcen schonen.  Um beispielsweise 1kg Rindfleisch zu produzieren, muss das Tier 4 – 9 kg Getreide essen, 15.400 l Wasser trinken, produziert 22 kg Treibhausgas und benötigt 27 – 49 m² Nutzfläche.   

In der Landwirtschaft wäre ein wichtiger Schritt zur Förderung der angestrebten Nachhaltigkeit, deutsche Landwirte gezielt zu unterstützen. Dadurch könnte die Ernährungssicherheit in Deutschland gewährleistet und der anhaltende Rückgang der Landwirtschaft im Land gestoppt werden.  

Die EU-Kommission drängt auf eine Reduzierung des Einsatzes von Düngemitteln und Pestiziden, um eine nachhaltigere Bodenbewirtschaftung zu erreichen. Landwirte kritisieren jedoch, dass sie überreguliert seien. Sie argumentieren, dass geringere Mengen an Düngemitteln nicht nur die Wirtschaftlichkeit ihrer Betriebe gefährden, sondern auch die Versorgungssicherheit beeinträchtigen könnten. Daher muss ein ausgewogener Kompromiss gefunden werden. 

Wie kann man Teil der Lösung sein? 

Die gute Nachricht besteht darin, dass es praktikable Lösungen gibt, mit denen auch Einzelpersonen einen Beitrag leisten können. Denn die Verantwortung und die Macht zur Veränderung liegen beim Einzelnen. 

Durch bewusste Entscheidungen wie den Kauf von lokal produzierten, saisonalen Lebensmitteln, durch den Einkauf im Hofladen des Bauern in deinem Ort und die Reduzierung von Lebensmittelabfällen, kannst du unmittelbar deinen Beitrag leisten. 

Du könntest dich zum Beispiel wie o.g. auch bei der Tafel Deutschland oder anderen Institutionen, wie Die Arche, die bedürftige Kinder in Deutschland unterstützt, erkundigen, ob ehrenamtliche Hilfe benötigt wird. Selbstverständlich sind auch Spenden eine große Hilfe. 

Obwohl diese Maßnahmen einfach erscheinen mögen, haben sie das Potenzial, das lokale Ernährungssystem zu stärken und zum globalen Ziel einer nachhaltigen und hungerfreien Welt beizutragen, wenn sie von einer breiten Bevölkerungsschicht umgesetzt werden. Es beginnt mit einer Entscheidung, einer Mahlzeit und einem Verständnis – und kann einen signifikanten Unterschied bewirken. 

Wir hoffen, dass wir dir mit unseren Gedanken zum SDG 2 dessen Bedeutung näherbringen und Wege zur Veränderung aufzeigen konnten. Hast du weitere Fragen zum SDG 2, findest du hier die FAQs. Wenn du deine Gedanken dazu mit uns teilen möchtest, freuen wir uns über deinen konstruktiven Kommentar. 

Lies auch hier unseren weiteren Artikel „SDG 2 – Unsere Perspektive auf die Situation in Deutschland im Bereich Zahlen, Daten, Fakten. 

 

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WAS BEINHALTET DAS ZWEITE NACHHALTIGKEITSZIEL DER UN?

SDG 2 – Zielüberblick

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Icon für SDG 2 - Kein Hunger, Schüssel mit Damp

"Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern."

2.1
2.1

Bis 2030 den Hunger beenden

Bis 2030 den Hunger beenden und sicherstellen, dass alle Menschen, insbesondere die Armen und Menschen in prekären Situationen, einschließlich Kleinkindern, ganzjährig Zugang zu sicheren, nährstoffreichen und ausreichenden Nahrungsmitteln haben.

2.2
2.2

Fehlernährung beenden

Bis 2030 alle Formen der Fehlernährung beenden, einschließlich durch Erreichung der international vereinbarten Zielvorgaben in Bezug auf Wachstumshemmung und Auszehrung bei Kindern unter 5 Jahren bis 2025, und den Ernährungsbedürfnissen von heranwachsenden Mädchen, schwangeren und stillenden Frauen und älteren Menschen Rechnung tragen.

2.3
2.3

Landwirtschaftliche Produktivität verdoppeln

Bis 2030 die landwirtschaftliche Produktivität und die Einkommen von kleinbäuerlichen Nahrungsmittelproduzenten, insbesondere Frauen, indigenen Völkern, Familienbetrieben, Viehzüchtern und Fischern, verdoppeln. Dies soll durch sicheren und gleichberechtigten Zugang zu Land, anderen produktiven Ressourcen und Inputs, Wissen, Finanzdienstleistungen, Märkten sowie Möglichkeiten zur Wertschöpfung und Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft erreicht werden.

2.4
2.4

Verbesserung der Produktivität und Einkommen von Kleinbauern

Bis 2030 die Nachhaltigkeit der Systeme der Nahrungsmittelproduktion sicherstellen und resiliente landwirtschaftliche Methoden anwenden, die die Produktivität und den Ertrag steigern, zur Erhaltung der Ökosysteme beitragen, die Anpassungsfähigkeit an Klimaänderungen, extreme Wetterereignisse, Dürren, Überschwemmungen und andere Katastrophen erhöhen und die Flächen- und Bodenqualität schrittweise verbessern.

2.5
2.5

Saatgut, Kulturpflanzen sowie Nutz- und Haustiere schützen

Bis 2020 die genetische Vielfalt von Saatgut, Kulturpflanzen sowie Nutz- und Haustieren und ihren wildlebenden Artverwandten bewahren, unter anderem durch gut verwaltete und diversifizierte Saatgut- und Pflanzenbanken auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene, und den Zugang zu den Vorteilen aus der Nutzung der genetischen Ressourcen und des damit verbundenen traditionellen Wissens sowie die ausgewogene und gerechte Aufteilung dieser Vorteile fördern, wie auf internationaler Ebene vereinbart.

2.a
2.a

Investitionen in die ländliche Infrastruktur

Die Investitionen in die ländliche Infrastruktur, die Agrarforschung und landwirtschaftliche Beratungsdienste, die Technologieentwicklung sowie Genbanken für Pflanzen und Nutztiere erhöhen, unter anderem durch verstärkte internationale Zusammenarbeit, um die landwirtschaftliche Produktionskapazität in den Entwicklungsländern und insbesondere den am wenigsten entwickelten Ländern zu verbessern.

2.b
2.b

Verhinderung von Handelsbeschränkungen und -verzerrungen

Handelsbeschränkungen und -verzerrungen auf den globalen Agrarmärkten korrigieren und verhindern, unter anderem durch die parallele Abschaffung aller Formen von Agrarexportsubventionen und aller Exportmaßnahmen mit gleicher Wirkung im Einklang mit dem Mandat der Doha-Entwicklungsrunde.

2.c
2.c

Maßnahmen zur Stabilisierung der Nahrungsmittelmärkte

Maßnahmen zur Gewährleistung des reibungslosen Funktionierens der Märkte für Nahrungsmittelrohstoffe und ihre Derivate ergreifen und den raschen Zugang zu Marktinformationen, unter anderem über Nahrungsmittelreserven, erleichtern, um zur Begrenzung der extremen Schwankungen der Nahrungsmittelpreise beizutragen.

Wenn du nicht für hundert Menschen Hunger stillen kannst, dann still den Hunger nur für einen.

Zitat von Mutter Teresa (1910 – 1997)
indische Ordensschwester und Missionarin
UN-FAKTEN ZU SDG 2 – Kein Hunger

SDG 2 – Informationen aus dem Report 2022

Die Welt steht am Rande einer globalen Ernährungskrise, wobei immer mehr Menschen bereits vor der COVID-19-Pandemie von Hunger und Ernährungsunsicherheit betroffen sind. Die globalen Lebensmittelversorgungssysteme wurden teilweise durch eine kaskadenartige Kombination aus wachsenden Konflikten, klimabedingten Schocks und wachsenden Ungleichheiten untergraben. Infolgedessen könnten im Jahr 2021 bis zu 828 Millionen Menschen an Hunger gelitten haben. Der Ausbruch des Krieges in der Ukraine stellt eine zusätzliche Bedrohung für die Ernährungssicherheit dar und könnte zu einem sprunghaften Anstieg von Hunger und Unterernährung führen, insbesondere bei den Ärmsten und Schwächsten. Angesichts dieser sich abzeichnenden globalen Krise ist es dringender denn je, die Ursachen zu bekämpfen. Die internationale Gemeinschaft muss jetzt handeln, um eine lähmende Ernährungskrise und die damit verbundenen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Umwälzungen abzuwenden.

Infografik zur weltweiten Ernährungssicherheit unter Berücksichtigung von Konflikten, COVID-19 und Klimawandel.

SDG 2 – Unsere Perspektive auf die Situation in Deutschland 

Trotz seiner wohlhabenden Stellung hat Deutschland Herausforderungen im Hinblick auf das SDG 2 zu meistern. Hier ein paar Zahlen laut dem Statistischen Bundesamt zur aktuellen Situation:  

Demnach waren im Jahr 2022 gut 17,3 Millionen Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Das waren 20,9 % der Bevölkerung, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand von Erstergebnissen der Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) mitteilt. Es ist selbstredend, dass ein nicht unerheblicher Teil dieser Menschen auch unter Lebensmittelarmut leidet. 

Der Anteil ökologischer landwirtschaftlicher Flächen liegt nur bei rund 9,6%, und der Lebensmittelabfall wird auf jährlich etwa 12 Millionen Tonnen geschätzt. Gleichzeitig sind ernährungsbedingte Krankheiten auf dem Vormarsch, was die Dringlichkeit einer nachhaltigen und gesunden Ernährungsweise unterstreicht. 

Was kannst du als Einzelperson gegen den Hunger der Mitbürger unternehmen? 

  1. Lokale und saisonale Produkte kaufen: Durch die Unterstützung von lokalen Bauern und den Kauf von saisonalen Lebensmitteln kann die Nachhaltigkeit der Lebensmittelproduktion gefördert werden. 
  2. Lebensmittelverschwendung reduzieren: Ein bewussteres Einkaufen und die Verwertung von Resten minimieren die Lebensmittelverschwendung. 
  3. Aufklärung und Bildung: Die Förderung und Teilnahme an ehrenamtlichen Bildungsinitiativen zu gesunder und nachhaltiger Ernährung können den Weg für einen verantwortungsbewussten Konsum ebnen. 
  4. Persönliche Partizipation: Durch Spenden oder deinen persönlichen Einsatz in Einrichtungen, die den Hunger bekämpfen, kannst du direkt helfen. 

        Hier findest du einen Überblick über Einrichtungen, die sich aktiv für hungernde Menschen in Deutschland einsetzen: 

        1. Tafel Deutschland: Die über 950 Tafeln in Deutschland sammeln überschüssige und qualitativ einwandfreie Lebensmittel und verteilen diese an Bedürftige. Dabei leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Verringerung von Hunger und Lebensmittelverschwendung.
        2. Deutsches Rotes Kreuz (DRK): Das DRK betreibt zahlreiche Suppenküchen und bietet Lebensmittelhilfe für Menschen in Not. Mit seinen vielfältigen Projekten und Dienstleistungen trägt das DRK dazu bei, die Ernährungssicherheit in Deutschland zu erhöhen.
        3. Caritas Deutschland: Als Teil der internationalen Caritas-Organisation bietet Caritas Deutschland Unterstützung für Menschen, die von Armut und Hunger betroffen sind, einschließlich Lebensmittelbanken und Essensausgabestellen.
        4. Diakonie Deutschland: Die Diakonie ist ein weiterer, wichtiger Akteur im Kampf gegen den Hunger in Deutschland. Sie bietet vielfältige Unterstützung für Bedürftige, darunter Mahlzeitendienste, Lebensmittelausgaben und Beratung zu Ernährungsfragen.
        5. Brot für die Welt: Obwohl diese Organisation hauptsächlich in Entwicklungsländern tätig ist, engagiert sie sich auch innerhalb Deutschlands für Fragen der Ernährungssicherheit und Gerechtigkeit. Sie arbeitet an der Bewusstseinsbildung und fordert politische Maßnahmen, um Hunger und Armut zu bekämpfen.

        Diese Organisationen repräsentieren einen Querschnitt der vielfältigen Bemühungen, den Hunger in Deutschland zu bekämpfen, und stehen für das Engagement von Regierungs-, Non-Profit- und Freiwilligensektoren im ganzen Land.  

        Wir hoffen, wir konnten dich mit unserem Artikel inspirieren. Hast du weitere Fragen zum SDG 2? Hier kommst du zu den FAQs. Oder teile deine Gedanken mit uns und hinterlasse einen konstruktiven Kommentar. 

        Hier kommst du zu unserem Artikel Ein nachhaltiges deutsches Unternehmen, das uns begeistert“.

        “Es gibt genug auf der Welt für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.”

        Zitat von Mahatma Gandhi 

        EINE AUSWAHL VON ORGANISATIONEN UND UNTERNEHMEN, DIE DAS SDG 2 AKTIV VORANTREIBEN

        SDG 2 – Orientierte Organisationen und Unternehmen

        Ein nachhaltiges deutsches Unternehmen, das uns begeistert 

        SirPlus ist ein deutsches Unternehmen, das sich der Rettung von Lebensmitteln und der Bekämpfung von Lebensmittelverschwendung verschrieben hat. Es verkauft überschüssige und gerettete Lebensmittel in eigenen Läden sowie online zu reduzierten Preisen. Dabei kooperiert SirPlus mit Produzenten und Händlern, um Lebensmittel, die sonst weggeworfen würden, zu retten und wieder einen Nutzen zuzuführen. 

        Stell dir vor, ein Student, der gerade zum Monatsende sein Budget strecken muss, entdeckt den Online-Shop von SirPlus. Er kann gerettete, vergünstigte Lebensmittel, die er sich sonst nicht leisten könnte, mithilfe eines zusätzlichen Studentenrabatts günstig kaufen. 

        Oder denke an Lebensmittelproduzenten, die nun einen Ort haben, wo ihre überschüssigen Produkte eine neue Verwendung finden, statt im Müll zu landen. Jedes gerettete Produkt ist ein Sieg gegen die Verschwendung und ein Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Welt. 

        Die Mission von SirPlus geht über den bloßen Handel hinaus. Sie ist eine Philosophie, eine Ethik, eine Botschaft –  Das Essen ist wertvoll und wir müssen achtsam mit unseren Ressourcen umgehen. Indem wir das tun, können wir Hunger und Bedürftigkeit in unserer Gesellschaft lindern. 

        Die Geschichte von SirPlus ist eine Geschichte von Innovation, Mitgefühl und Verantwortung. Sie zeigt uns, dass es möglich ist, Geschäft mit sozialem Gewissen zu verbinden und dass die einfachsten Ideen oft die kraftvollsten sein können. In einer Welt, in der Verschwendung normalisiert wurde, steht SirPlus als ein lebendiges Beispiel dafür, was es bedeutet, wirklich Verantwortung für unsere Gemeinschaft und unsere Erde zu übernehmen. 

        Logo von Nutriset, Unternehmen für Ernährungslösungen im Kampf gegen Hunger.

        #europaweit

        Ein Unternehmen, das lebensrettende Ernährungsprodukte entwickelt, produziert und vertreibt, indem es mit PlumpyField  in verarmten Gebieten weltweit zusammenarbeitet. Hält sich an mehrere Nachhaltigkeitsziele. 

        Besuche hier die offizielle Website von Nutriset!

        Logo von Alliance Bioversity & CIAT, mit blauer Farbgebung

        #weltweit

        Eine globale Organisation für Forschung und Entwicklung. Sie erforscht wissenschaftliche Erkenntnisse, Managementpraktiken und politische Optionen, die zur Erreichung einer nachhaltigen globalen Nahrungsmittel- und Ernährungssicherheit eingesetzt werden sollen. Sie arbeiten mit Partnern in einkommensschwachen Ländern in verschiedenen Regionen zusammen, in denen die biologische Vielfalt der Landwirtschaft und der Bäume zu einer verbesserten Ernährung, Widerstandsfähigkeit, Produktivität und Anpassung an den Klimawandel beitragen kann.  

        Besuche hier die offizielle Website von Bioversity International!

        Logo von IFOAM Organics International mit Weltkugel-Symbol.

        #weltweit

        Als eine Organisation mit 800 Mitgliedsorganisationen in mehr als 100 Ländern versucht IFOAM, die Biobewegung weltweit zu vereinen. Das IFOAM-Bio-Garantiesystem verbessert die Transparenz bezüglich der verschiedenen inländischen Bio-Standards und erkennt gleichzeitig die Notwendigkeit von Vielfalt und lokaler Anpassung an. 

        Besuche hier die offizielle Website von IFOAM Organics International!

        Logo der INGA-Stiftung für SDG 2, das nachhaltige Landwirtschaft fördert.

        #weltweit

        Sie arbeiten mit Bauern und Gemeinden zusammen, um die Praxis des Inga Alley Cropping, eine Alternative zur Brandrodung, umzusetzen. Inga Alley Cropping ist nachhaltig, ökologisch und eine kostengünstige Alternative, die von der Stiftung entwickelt wurde. Sie kann degradiertes Land wiederherstellen und Regenwälder vor weiterer landwirtschaftlicher Zerstörung schützen. Die Pflanzen werden zwischen Inga-Baumreihen gepflanzt, die Stickstoff binden und die Bodenfruchtbarkeit erhöhen. 

        Besuche hier die offizielle Website von INGA Foundation!

        Grünes Logo mit abstraktem Design.

        #europaweit

        Diese EU-Organisation trägt zur Linderung der Ernährungsunsicherheit bei, indem sie durch die Zusammenarbeit mit 45,700 Wohltätigkeitsorganisationen Tonnen von Nahrungsmitteln an die Bedürftigen verteilt. Die Nahrungsmittel werden aus verschiedenen Quellen gesammelt: Rückgewinnung von überschüssigen Nahrungsmitteln, insbesondere aus der verarbeitenden Industrie und dem Einzelhandel, Nahrungsmittelsammlungen und aus EU- und nationalen Rücknahmen. 

        Besuche hier die offizielle Website von European Federation of Food Banks!

        Logo der Initiative 'Food First' im Kontext von SDG 2 - Kein Hunger

        #weltweit

        Eine Organisation, die sich dafür einsetzt, die Ungerechtigkeiten zu beenden, die Hunger verursachen, und den Gemeinden zu helfen, die Kontrolle über ihr Ernährungssystem wiederzuerlangen. Sie fördern ihre Mission durch Forschung, Bildung und Aktionen, die darauf abzielen, ein informiertes Engagement der Bürger für die Institutionen und die Politik, die die Ernährung kontrollieren, zu fördern. Food First unterstützt Aktivisten, soziale Bewegungen, Bündnisse und Koalitionen, die sich für einen systemischen Wandel einsetzen. 

        Besuche hier die offizielle Website von Food First!

        Logo der Berliner Tafel e.V. für SDG 2 - Kein Hunger

        #inberlin

        Eine Freiwilligenorganisation, die bei der Beschaffung und Verpackung von gespendeten und lokal angebauten Lebensmitteln und Produkten für verschiedene Institutionen und Familien im Raum Berlin hilft; Indem wir Familien helfen, sich gesünder zu ernähren, zu lernen, schädliche Lebensmittel und Substanzen zu vermeiden und Strategien für eine bessere Ernährung zu entwickeln. 

        Besuche hier die offizielle Website von Berliner Tafel!

        Logo mit Text 'Culinary Misfits' für SDG 2 - Kein Hunger

        #inberlin            #deutschlandweit

        SIRPLUS ist ein deutschlandweit agierendes Impact-Startup, das sich gegen Lebensmittelverschwendung einsetzt. Das Unternehmen bringt überschüssige Lebensmittel zurück in den Kreislauf, indem diese im Onlineshop zum Verkauf angeboten werden. So retten sie noch genießbare Lebensmittel und versendet diese mit Rezept direkt an die Verbraucher.

        CEO und Gründer Raphael rettet seit 2009 Lebensmittel und hat 2017 SIRPLUS gegründet.

        Das Ziel: Eine Welt, in der alle Menschen genügend zu essen haben und alle produzierten Lebensmittel gegessen werden.

        Besuche hier die offizielle Website von SIRPLUS!

        “Das Teilen von Brot ist eine Möglichkeit, das Herz zu teilen.” 

        Zitat von Paulo Coelho 
        brasilianischer Schriftsteller und Bestsellerautor 

        HAST DU FRAGEN ZUM SDG 2? VIELLEICHT HABEN WIR DIE ANWORT.

        SDG 2 – FAQ

        Welche internationalen Organisationen sind beteiligt und welche Fortschritte gibt es schon?

        Das Sustainable Development Goal 2 (SDG 2) - "Kein Hunger" zielt darauf ab, den Hunger zu beenden, Ernährungssicherheit und verbesserte Ernährung zu erreichen und nachhaltige Landwirtschaft zu fördern. Bei der Verwirklichung dieser Ziele sind zahlreiche internationale Organisationen beteiligt, die gemeinsam Fortschritte erzielen:

        1. Welternährungsprogramm (WFP):Diese Organisation der Vereinten Nationen hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Hunger weltweit zu bekämpfen. Das WFP stellt Nahrungsmittelhilfe bereit, insbesondere in Notfällen und Konfliktgebieten.
        2. Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO):Die FAO konzentriert sich auf die Bekämpfung des Hungers durch die Förderung der nachhaltigen Landwirtschaft. Sie unterstützt Länder mit Fachwissen, Technologie und Ressourcen.
        3. Internationaler Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD):Der IFAD finanziert Projekte in Entwicklungsländern, um die Landwirtschaft zu stärken und den ländlichen Raum zu unterstützen.
        4. Weltbank:Diese internationale Finanzinstitution investiert in Programme zur Ernährungssicherheit, landwirtschaftliche Projekte und weitere Initiativen, um das Ziel "Kein Hunger" zu erreichen.

        Stell dir vor...

        Millionen Kinder und Menschen weltweit leiden täglich unter Hunger. In Regionen, besonders in Afrika, ist das Hungergefühl für viele Menschen tägliche Realität. Dies ist nicht nur ein Problem für das Wohl der Menschen, sondern beeinflusst auch deren Gesundheit. Wenn jemand nicht genug Essen hat, kann sein Magen-Darm-Trakt nicht richtig arbeiten. Mangelernährung und Unterernährung können die Folge sein.

        Was hat nachhaltige Landwirtschaft beizutragen?

        Eine nachhaltige Landwirtschaft, also eine Landwirtschaft, die Umwelt und Mensch respektiert und die Ressourcen der Erde schont, ist essentiell, um das Thema Hunger zu lösen. Landwirte, die den Boden bearbeiten, spielen eine entscheidende Rolle. Sie produzieren das Essen, das wir täglich zu uns nehmen. Wenn jedoch der Boden durch konventionelle Landwirtschaft beschädigt wird, wird es immer schwieriger, die Nahrungsaufnahme langfristig für alle zu gewährleisten.

        Inwiefern hilft die Agenda 2030 der UN?

        Die Agenda 2030 legt großen Wert auf die Nachhaltigkeit und das SDG 2. Dabei steht nicht nur das Thema Hunger im Fokus, sondern auch eine gesunde Ernährung und nachhaltige Entwicklung im ländlichen Raum. Der Klimawandel, macht die Landwirtschaft in vielen Teilen der Welt, einschließlich Afrika, besonders schwierig.

        Hinzu kommt die globale Herausforderung der Corona-Pandemie. Die Corona-Krise hat gezeigt, wie verletzlich unser Lebensmittelsystem ist. Viele landwirtschaftliche Betriebe waren durch die Corona-Maßnahmen betroffen. Dies führte zu noch größerem Hunger und noch mehr Menschen, die hungern.

        Aber nicht alles ist düster. Es gibt Hoffnung. Verschiedene Organisationen arbeiten hart daran, den Hunger zu bekämpfen und nachhaltige Landwirtschaft zu fördern. Die EU zum Beispiel hat im Rahmen des EU-Rechts bestimmte Agrarpolitik-Maßnahmen eingeführt, die die Umwelt schützen und die ökologische, also die nachhaltige Landwirtschaft, unterstützen. Dies führt dazu, dass mehr Bio-Lebensmittel produziert werden, die besser für die Umwelt und den Menschen sind.

        Um das Ziel "Kein Hunger" zu erreichen, ist es wichtig, die Wirtschaft und die Landwirte miteinzubeziehen. Es braucht eine Kombination aus moderner Landwirtschaft und traditionellen Methoden. Durch die Erhaltung der biologischen Vielfalt, durch den Anbau von Nahrungsmitteln, die sowohl den Boden als auch den Körper nähren, kann der Hunger bekämpft werden.

        Fortschritte

        - Erhöhte Investitionen in die Landwirtschaft: In vielen Ländern wurden die Investitionen in die Landwirtschaft erhöht, um die Ernährungssicherheit zu verbessern und die Resilienz gegenüber Klimaveränderungen zu stärken.

        - Neue Technologien: Die Einführung moderner landwirtschaftlicher Technologien hat die Produktivität in vielen Regionen erhöht und damit dazu beigetragen, den Hunger zu verringern.

        - Kapazitätsaufbau: Durch Schulungen und Workshops sind Bauern besser ausgerüstet, um ökologische und nachhaltige Methoden anzuwenden und ihre Erträge zu steigern.

        - Verbesserter Zugang zu Märkten: Initiativen zur Vernetzung von Kleinbauern mit Märkten haben dazu beigetragen, dass diese einen besseren Preis für ihre Produkte erhalten und ihre Einkommen steigern.

        - Notfallmaßnahmen: In Gebieten, die von akutem Hunger betroffen sind, wurden Notfallinterventionen durchgeführt, um Leben zu retten und Ernährungssicherheit zu gewährleisten.

        Fazit

        Es gibt jedoch immer noch viele Herausforderungen, insbesondere angesichts des Klimawandels, wirtschaftlicher Unsicherheiten und Konflikten in einigen Regionen. Es bedarf kontinuierlicher Anstrengungen und Zusammenarbeit, um sicherzustellen, dass jeder Mensch Zugang zu ausreichend und nahrhaftem Essen hat.

        Jeder von uns kann etwas tun. Sei es, sich für Bio-Lebensmittel zu entscheiden, mehr über das Thema Hunger zu erfahren oder Organisationen zu unterstützen, die gegen den Welthunger kämpfen. Jeder Schritt, den wir in Richtung Nachhaltigkeit und gegen den Hunger gehen, bringt uns dem Ziel des SDG 2 näher.

        Warum ist Hunger heutzutage noch immer ein Problem?

        Diese Frage beschäftigt uns heute, insbesondere wenn wir über die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen sprechen.

        Die SDGs sind eine Sammlung von Zielen, die von der internationalen Gemeinschaft festgelegt wurden, um die dringendsten Probleme der Welt bis 2030 zu lösen. Eines dieser Sustainable Development Goals, das SDG 2, hat das klare Ziel "Kein Hunger". Leider hungern heute immer noch Millionen von Menschen, darunter viele Millionen Kinder. Aber warum?

        Spannungen und Konflikte

        In armen Ländern herrscht oft ein Mix aus politischen und wirtschaftliche Konflikten. Darüber hinaus gibt es oft entweder mangelnde Ressourcen oder aber eine fehlerhafte Umverteilung verfügbarer Ressourcen. Dies ist ein äußerst komplexes Thema, welches sich je nach Land sehr individuell ausprägt.

        Nachhaltige Landwirtschaft und Ressourcen

        Eine nachhaltige Landwirtschaft ist einer der Schlüssel, um das Problem des Hungers zu bekämpfen. Aber nicht jede Landwirtschaft verläuft gleich. Einige landwirtschaftliche Betriebe setzen auf konventionelle Maßnahmen, die oft nicht ökologisch oder nachhaltig sind. Sie kann den Boden erschöpfen und die Umwelt schädigen, was wiederum die langfristige Lebensgrundlage des Landwirts gefährdet. Eine nachhaltige, moderne Landwirtschaft hingegen berücksichtigt sowohl den Menschen als auch die Umwelt. Sie verwendet Techniken, die den Boden schützen, CO2-Emissionen reduzieren und die biologische Vielfalt erhalten.

        Die EU hat in ihrem EU-Recht bestimmte Agrarpolitik-Maßnahmen festgelegt, um eine nachhaltige Entwicklung in der Landwirtschaft zu fördern. Sie betont die Bedeutung von Bio-Lebensmitteln und einer nachhaltigen Landwirtschaft. Dennoch bleibt viel zu tun, um das SDG 2, "Kein Hunger", zu erreichen.

        Krisenzeiten

        Das Thema Hunger ist aber nicht nur durch die Landwirtschaft bedingt. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Corona-Maßnahmen haben die Weltwirtschaft hart getroffen. Viele Menschen haben durch die Corona-Krise ihren Job verloren, was bedeutet, dass sie sich nicht genug Essen leisten können. Dies verschärft den akuten Hunger weltweit, besonders in Ländern wie Afrika, wo die Wirtschaft und die Nahrungsaufnahme bereits vor der Pandemie ein kritisches Thema waren.

        Das Klima ändert sich

        Ein weiterer Faktor, der zur Hungerkrise beiträgt, ist der Klimawandel. Durch ihn werden Böden unfruchtbar, Ernten gehen verloren, und ganze Gemeinden im ländlichen Raum leiden. Dies stellt eine Herausforderung dar, adäquate Lösungen für diese Probleme zu finden und gleichzeitig die Nachhaltigkeit zu fördern.

        Mangel auf allen Ebenen

        Der Mensch ist ein soziales Wesen. Er benötigt nicht nur Nahrung für den Körper, sondern auch für die Seele. Ein ständiges Hungergefühl kann den Körper und den Geist eines Menschen beeinträchtigen. Unterernährung und Mangelernährung können schwere gesundheitliche Probleme verursachen, besonders bei Kindern. Eine gesunde Ernährung ist deshalb nicht nur wichtig, um satt zu werden, sondern auch, um ein gesundes Leben zu führen.

        Fazit

        Es ist traurig zu sehen, dass trotz aller technologischen Fortschritte und der Verfügbarkeit von Ressourcen in der Welt immer noch Menschen hungern. Die Nachhaltigkeitsziele, insbesondere SDG 2, betonen die Wichtigkeit einer Welt, in der jeder Mensch Zugang zu Essen hat und niemand leiden muss.

        Um diesen Traum zu verwirklichen, muss jeder von uns einen Beitrag leisten - was auch immer man geben kann. Das kann bedeuten, dass wir in hungernde Regionen spenden, Hungernde im eigenen Ort unterstützen, uns für eine nachhaltige Landwirtschaft entscheiden, Bio-Lebensmittel kaufen oder uns darüber informieren, wie wir die Umwelt schonen können. Jede noch so kleine Unterstützung zählt.

        Das Problem des Hungers ist nicht nur eine Frage der Landwirtschaft. Es ist ein soziales, ökologisches und wirtschaftliches Problem, das alle Menschen betrifft. Die Lösung erfordert eine gemeinsame Anstrengung von uns allen. Durch das Bewusstsein und das Verständnis für die Bedeutung der Sustainable Development Goals, insbesondere von SDG 2, können wir alle einen Schritt in Richtung einer Welt ohne Hunger gehen.

        Wie kann man Hunger weltweit bekämpfen?

        Hunger ist ein ernstes Problem, das weltweit Millionen von Menschen betrifft. Viele von uns können sich vielleicht nicht vorstellen, wie es ist, zu hungern. Aber für viele ist der Mangel an Nahrung ein tägliches Leid. Die Vereinten Nationen haben es sich zum Ziel gesetzt, dieses Problem zu bekämpfen. Sie haben die Sustainable Development Goals (SDGs) ins Leben gerufen, die dazu beitragen sollen, die Welt besser und gerechter zu machen. Eines dieser Ziele, das SDG 2, beschäftigt sich direkt mit dem Thema Hunger: "Kein Hunger".

        Das Ziel von SDG 2

        SDG 2 hat den klaren Fokus: Kein Mensch soll mehr hungern. Aber wie kann das erreicht werden? Ein zentraler Punkt ist die Landwirtschaft. Um den Hunger weltweit zu bekämpfen, muss die Landwirtschaft nachhaltig gestaltet werden. Das bedeutet, dass der Boden ökologisch bearbeitet werden muss, um ihn für zukünftige Generationen fruchtbar zu halten. Nachhaltige Landwirtschaft bedeutet auch, dass Landwirte Wege finden müssen, um Essen zu produzieren, ohne die Umwelt zu schädigen. Das ist wichtig, denn unser Planet leidet bereits unter zahlreichen Auswirkungen des menschlichen Eingriffs in die Natur.

        Die Herausforderungen

        Die Corona-Pandemie hat viele der Fortschritte, die in den letzten Jahren gemacht wurden, wieder zunichte gemacht. Durch die Corona-Maßnahmen und die Auswirkungen der Corona-Krise leiden nun noch mehr Menschen an akutem Hunger. Besonders in Ländern wie Afrika hat sich die Situation verschärft. Hier hungern besonders viele Kinder. Für diese Millionen Kinder bedeutet hungern nicht nur ein Hungergefühl im Magen-Darm-Trakt. Es beeinträchtigt ihr gesamtes Leben, ihre Entwicklung und ihre Gesundheit.

        Wie kann man helfen?

        Es gibt viele Wege, wie jeder einzelne Mensch dazu beitragen kann, den Hunger zu bekämpfen. Ein Weg ist, sich für nachhaltige Landwirtschaft und Bio-Lebensmittel zu entscheiden. Diese sind nicht nur gesund, sondern auch ökologisch und tragen zur Nachhaltigkeit bei. Die EU hat viele Rechte eingeführt, die sicherstellen, dass landwirtschaftliche Betriebe nachhaltig arbeiten und die biologische Vielfalt erhalten bleibt. Im Gegensatz zur konventionellen Landwirtschaft legt die nachhaltige Landwirtschaft Wert auf den Schutz der Umwelt und der Ressourcen.

        Viele Menschen leben im ländlichen Raum und sind direkt von der Landwirtschaft abhängig. Eine moderne Landwirtschaft, die nachhaltig und ökologisch arbeitet, kann diesen Menschen helfen, genug Essen zu produzieren und dabei die Umwelt zu schützen. Denn nur wenn der Boden gesund ist, kann er Nahrung hervorbringen.

        Agenda 2030 und die Bedeutung der SDGs

        Die Sustainable Development Goals sind ein wichtiger Teil der Agenda 2030 der Vereinten Nationen. Diese Agenda hat das Ziel, bis 2030 eine nachhaltige Entwicklung weltweit zu erreichen. Das bedeutet, dass Armut, Hunger und viele andere Probleme gelöst werden sollen. Das Thema Hunger ist dabei eines der wichtigsten Nachhaltigkeitsziele.

        Jeder von uns kann dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen. Ob es nun darum geht, sich gesund zu ernähren, Bio-Lebensmittel zu kaufen oder sich über Agrarpolitik und die Situation in anderen Ländern zu informieren. Die Corona-Krise hat gezeigt, wie schnell sich Dinge ändern können. Aber sie hat auch gezeigt, wie wichtig es ist, sich gegenseitig zu unterstützen, anstatt sich zu bekämpfen und gemeinsam Lösungen zu finden.

        Fazit

        Milliarden Menschen weltweit hungern und leiden. Die SDGs, insbesondere SDG 2 "Kein Hunger" setzen sich dafür ein, dieses Problem bis 2030 zu lösen. Mit einer nachhaltigen Landwirtschaft, dem Bewusstsein für die Umwelt und der Unterstützung von jedem Einzelnen können wir dieses Ziel erreichen.

        Das Thema Hunger ist komplex und es gibt noch viele weitere Informationen dazu. Aber jeder Schritt, den wir in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung und einer Welt ohne Hunger machen, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Es ist an der Zeit, dass jeder Mensch auf dieser Welt satt wird und niemand mehr leiden muss. Es ist unsere gemeinsame Verantwortung und unser Ziel für eine bessere Zukunft.

        Wie belastet Hunger weltweit die Kinder und welche Auswirkungen hat Unterernährung bei Kindern ?

        Die Zahlen aus 2021 sprechen Bände

        Das Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen schätzte, dass weltweit rund 9 Millionen Menschen jährlich an Hunger sterben. Dies ist mehr als die Todesrate durch Malaria, AIDS und Tuberkulose zusammen.

        UNICEF gab an, dass weltweit ungefähr 150 Millionen Kinder unterernährt sind, was oft als chronischer Hunger bezeichnet wird. Unterernährung bedeutet nicht unbedingt, dass ein Kind am Verhungern ist, aber es bekommt nicht die notwendigen Nährstoffe für eine gesunde Entwicklung.

        Zusätzlich schätzte UNICEF, dass fast 50 Millionen Kinder unter akuter Unterernährung leiden, was bedeutet, dass sie an lebensbedrohlichem Hunger leiden.

        Die Rolle von SDG 2

        Die Vereinten Nationen (UN) haben erkannt, dass Hunger eines der größten Probleme der Welt ist. Daher haben sie die Sustainable Development Goals, kurz SDGs, eingeführt. Diese sind Teil der Agenda 2030 und dienen als Leitfaden, um unsere Welt nachhaltiger und gerechter zu gestalten. Eines dieser Ziele, SDG 2, trägt den Titel "Kein Hunger". Es zielt darauf ab, Hunger weltweit zu beenden und eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern.

        Welche Probleme verursacht Mangelernährung?

        Unterernährung bei Kindern hat viele negative Auswirkungen. Kinder, die nicht genug Essen bekommen, leiden an Mangelernährung, das bedeutet ihr Körper erhält nicht die notwendigen Nährstoffe, was wiederum ihre Entwicklung beeinträchtigen kann. Dies führt oft zu Krankheiten, da ihr Immunsystem schwächer ist. Außerdem können sie sich in der Schule nicht konzentrieren, sofern sie eine besuchen können, weil ihr Magen ständig nach Nahrung verlangt. Das Hungergefühl ist so stark, dass sie an nichts anderes denken können.

        Was trägt dazu bei, um das zu ändern?

        Natürlich gibt es zahlreiche Hilfsorganisationen, die mit verschiedensten Projekten den Hunger bekämpfen, die man unterstützen kann. Die Veränderung muss auf allen Ebenen, also seitens der Regierungen, der Wirtschaft, der Gemeinden und Einzelpersonen stattfinden, damit die Ziele des SDG 2 gemäß der Agenda 2030 erreicht werden können.

        Herausforderungen

        Allerdings gab es in den letzten Jahren durch die Corona-Pandemie und deren Maßnahmen viele Probleme in der Wirtschaft. Diese globale Krise hat das Thema Hunger noch verschärft. Viele landwirtschaftliche Betriebe konnten nicht wie gewohnt arbeiten und so wurde zusätzlich der Druck erhöht. Daher sind Investitionen in nachhaltige Entwicklung und moderne Landwirtschaft wichtiger denn je.

        Ein weiteres Problem ist die Agrarpolitik. In der EU beispielsweise gibt es bestimmte EU-Rechte, die die Landwirtschaft regulieren. Manchmal ist es für Landwirte schwierig noch wirtschaftlich zu bleiben, wenn sie nach EU-Recht arbeiten und gleichzeitig nachhaltig wirtschaften sollen. Es gibt jedoch Bemühungen, diese Politik zu ändern und den Landwirten zu helfen, nachhaltiger und ökologischer zu arbeiten.

        Milliarden Menschen weltweit, besonders in Afrika, sind von Hunger betroffen. Dies ist oft auf Armut, fehlende Ressourcen, diverse Konflikte oder auch Klimaveränderungen zurückzuführen. Daher ist es wichtig, nicht nur den Hunger als solchen zu bekämpfen, sondern auch die Ursachen dahinter, sofern vom Menschen beeinflussbar.

        Es ist jedoch nicht alles negativ

        Viele Menschen und Organisationen setzen sich für die SDGs und insbesondere für SDG 2 ein. "Kein Hunger" ist ihr Ziel und sie arbeiten hart daran, es zu erreichen. Es gibt viele Initiativen, die sich darauf konzentrieren, Landwirte im ländlichen Raum zu unterstützen, die biologische Vielfalt zu schützen oder einfach mehr Menschen eine Mahlzeit am Tag zu bieten.

        Was können wir also tun?

        Erstens können wir uns informieren. Je mehr Menschen über das Thema Hunger und die Sustainable Development Goals Bescheid wissen, desto größer ist die Chance, dass wir gemeinsam eine Lösung finden. Auf dieser Seite findest zu bereits einige Informationen, die helfen können, mehr zu lernen und zu verstehen.

        Zweitens kannst du verschiedene Institutionen (siehe FAQ 1) unterstützen, sei es mit Spenden oder deiner Mitarbeit.

        Drittens können wir nachhaltig leben. Das bedeutet nicht nur, dass wir uns gesund ernähren und Bio-Lebensmittel kaufen, sondern auch, dass wir auf unsere Umwelt achten. Jeder kleine Schritt zählt und bringt uns dem Ziel, Kein Hunger in der Welt, näher.

        Fazit

        Hunger ist ein großes Problem, aber die Ziele des SDG 2 geben Hoffnung, dass wir das Problem gemeinsam bekämpfen können. Jeder Mensch hat das Recht auf Essen und ein gesundes Leben. Nur, wenn niemand mehr hungern muss, können wir wirklich sagen, dass wir einen großen Schritt in die Richtung einer nachhaltigen und gerechten Welt gegangen sind.

        Wer ist von Hunger besonders betroffen?

        Leider hungern trotz dieser Bemühungen immer noch Millionen Kinder und Erwachsene. Besonders in Afrika und im Jemen leiden viele an akutem Hunger. Es ist eine traurige Wahrheit, dass in unserer modernen Welt immer noch so viele Menschen hungern, besonders Kinder. Unterernährung und Mangelernährung sind weit verbreitet und führen zu ernsthaften Gesundheitsproblemen — im schlimmsten Fall zum Tod.

        In vielen Teilen Afrikas und auch weltweit gibt es Regionen, in denen die Armut so hoch ist, dass Familien nicht genug Ressourcen haben, um sich satt zu essen. In solchen Situationen wird eine Mahlzeit zum Luxus und das Hungergefühl zum täglichen Begleiter. Hungersnöte und Hungerkrisen sind oft das Ergebnis.

        Die Nachhaltigkeitsziele der UN

        Die Vereinten Nationen haben die Sustainable Development Goals (SDGs) eingeführt, um globale Herausforderungen wie diesen zu adressieren. Eines dieser Ziele, das SDG 2, trägt den Titel "Kein Hunger". Es zielt darauf ab, Hunger in allen seinen Formen bis 2030 zu beenden. Klingt das nicht beeindruckend? Lass uns tiefer in das Thema eintauchen. Die Agenda 2030 mit ihren Sustainable Development Goals ist ein mutiger Plan, um sicherzustellen, dass jeder Mensch genug Essen hat.

        Aber warum gibt es überhaupt Menschen, die hungern?

        Warum einige Menschen hungern ist sehr individuell. Es gibt wirtschaftliche, politische und weitere Konflikte, die Menschen in Armut und Hunger treiben.

        Zudem liegt eine Begründung aber auch in der Landwirtschaft. Eine nachhaltige Landwirtschaft kann sicherstellen, dass genug Nahrung für alle produziert wird, während gleichzeitig die Umwelt geschützt wird. Doch leider ist nicht jede Landwirtschaft nachhaltig.

        Herausforderungen

        Milliarden Menschen auf der Welt sind auf die Landwirtschaft angewiesen. Landwirte bearbeiten den Boden, um Essen zu produzieren. Doch durch die Corona Pandemie, Corona Maßnahmen und die daraus resultierende Wirtschaftskrise haben viele landwirtschaftliche Betriebe gelitten. Die Corona-Krise hat gezeigt, wie fragil unsere Versorgungssicherheit sein kann.

        Doch Covid-19 ist nicht der einzige Schuldige. Der Klimawandel beeinflusst auch die Landwirtschaft. Trockene Böden in Afrika, Fluten in anderen Teilen der Welt – diese extremen Bedingungen machen es für Landwirte schwer, genug Nahrungsmittel zu produzieren. Hier kommt die nachhaltige Entwicklung ins Spiel: Eine ökologische und moderne Landwirtschaft kann helfen, solche Probleme zu lösen.

        Lösungsansätze

        Die EU, mit ihrem stringentem EU-Recht, fördert die nachhaltige Landwirtschaft und den Verkauf von Bio-Lebensmitteln. Das bedeutet, dass Landwirte ermutigt werden, den Boden ökologisch zu bearbeiten und Nahrung auf eine Weise zu produzieren, die sowohl für den Menschen als auch für die Umwelt gesund ist. Bio-Lebensmittel sind meist gesünder und enthalten keine schädlichen Chemikalien, die unseren Körper belasten könnten. Wir möchten hier mit gutem Beispiel voran gehen.

        Bildung ist ein weiterer Schlüssel, denn sie bringt arme Menschen in die Position mehr Geld verdienen und die Familienmitglieder ernähren zu können. Bildung ist jedoch auch dahingehend wichtig, um mehr Menschen über die Sustainable Development Goals, insbesondere über SDG 2, zu informieren, denn dann können wir gemeinsam nach Lösungen suchen und uns für weniger Hunger auf der Welt einsetzen. Jeder kleine Schritt zählt.

        Fazit

        Das Ziel "Kein Hunger" ist nicht nur ein Ziel der Vereinten Nationen. Es sollte unser aller Ziel sein. Jeder Mensch verdient es, ohne Hunger zu leben. Mit Engagement, Wissen und Nachhaltigkeit können wir diesen Traum Wirklichkeit werden lassen.

        Hunger ist ein großes Problem, das viele Menschen, besonders in Ländern wie dem Jemen und Afrika, betrifft. Doch mit den Sustainable Development Goals und einer nachhaltigen Landwirtschaft können wir das Problem angehen und hoffentlich in der nahen Zukunft lösen. Es liegt in unserer Verantwortung, dafür zu sorgen, dass kein Mensch hungern muss.

        Wie kann Bildung Hunger bekämpfen?

        Warum die SDGs helfen

        Wenn du jemals hungrig warst und auf die nächste Mahlzeit gewartet hast, weißt du, wie unangenehm das Hungergefühl ist. Aber stell dir vor, dieses Gefühl jeden Tag zu haben. Millionen Kinder und Menschen weltweit kennen dieses Gefühl zu gut, denn sie leiden täglich unter Hunger oder Mangelernährung. Dieses Problem ist so groß, dass die Vereinten Nationen (UN) es als eines ihrer Hauptziele identifiziert haben. Es wird als SDG 2 oder "Kein Hunger" innerhalb der Sustainable Development Goals (SDGs) bezeichnet.

        Die SDGs sind eine Reihe von Zielen, die die UN in ihrer Agenda 2030 festgelegt hat, um weltweite Herausforderungen wie den Hunger zu lösen. Diese Nachhaltigkeitsziele betreffen nicht nur den Hunger, sondern auch andere Bereiche wie Umwelt, Bildung und Armut. Das SDG 2 konzentriert sich besonders auf die Bekämpfung von Hunger und auf die Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft.

        Doch wie hängen Bildung, Landwirtschaft und Hunger zusammen?

        Landwirte sind die Menschen, die unseren Boden bearbeiten, um Nahrungsmittel zu produzieren, die wir essen. Wenn diese Landwirte jedoch nicht die richtige Bildung oder die Ressourcen haben, um den Boden ökologisch und nachhaltig zu bearbeiten, kann dies zu Problemen führen. Eine nicht-nachhaltige Landwirtschaft kann den Boden auslaugen und die Umwelt schädigen, was zu weniger Essen führt. Gleichzeitig muss den Bauern aber auch geholfen werden dennoch wirtschaftlich zu bleiben.

        In vielen Ländern, besonders in Afrika, ist das Thema Hunger akut. Landwirtschaftliche Betriebe, ob groß oder klein, müssen lernen, wie sie den Boden besser und nachhaltiger bearbeiten können. Durch Bildung können sie mehr über moderne Landwirtschaft, Bio-Lebensmittel und ökologische Praktiken erfahren, die weniger CO2-Emissionen verursachen und die biologische Vielfalt schützen.

        Der Klimawandel ist auch ein Teilproblem. Wenn die Temperatur steigt oder Unwetter zunehmen, wird es für Landwirte schwieriger, Lebensmittel zu produzieren.

        Es geht jedoch nicht nur um den Boden und das Essen. Bildung hilft auch den Menschen, mehr über gesunde Ernährung und die Bedeutung von Nahrungsaufnahme zu erfahren. Wenn die Menschen verstehen, wie wichtig eine ausgewogene Mahlzeit ist, können sie besser für sich und ihre Kinder sorgen. Unterernährung, bei der der Körper nicht die Nährstoffe bekommt, die er braucht, kann so reduziert werden. Darüber hinaus hilft mehr Bildung in armen Ländern dabei, dass Menschen besser bezahlt werden und ihre Familien ernähren können.

        Rückschläge

        Leider haben die Corona-Krise und die Corona-Maßnahmen den Kampf gegen den Hunger noch schwieriger gemacht. Während der Corona Pandemie waren viele Menschen im ländlichen Raum von der Wirtschaft abgeschnitten. Viele landwirtschaftliche Betriebe konnten nicht wie gewohnt arbeiten, viele haben ihre Arbeit verloren und viele Menschen hatten Schwierigkeiten, genug Essen zu bekommen.

        Wie hilft die EU bzw. das EU-Recht?

        Durch Agrarpolitik und die Unterstützung einer nachhaltigen Entwicklung in der Landwirtschaft können Länder geholfen werden, nachhaltiger zu werden. Konventionelle Landwirtschaft, die oft die Umwelt schädigt, kann schrittweise durch eine ökologische und nachhaltige Landwirtschaft ersetzt werden. Dies schützt nicht nur die Umwelt, sondern stellt auch sicher, dass es in Zukunft genug Essen für jeden gibt.

        Fazit

        Bildung ist ein Schlüssel, um das Problem des Hungers in der Welt zu lösen. Durch Bildung können Landwirte lernen, wie sie nachhaltiger arbeiten, Menschen können durch mehr Wissen besser bezahlte Arbeitsplätze bekommen und sie können lernen, wie sie sich gesünder ernähren. Letztlich können wir alle lernen, wie wichtig es ist, für eine Welt ohne Hunger zu kämpfen. Es ist ein großes Ziel, aber mit Zusammenarbeit, Engagement und Bildung können wir es erreichen.

        Welche Lösungen gibt es heute schon, damit sich Hungernde aus ihrer Situation befreien können?

        Kein Hunger – Gemeinsam gegen die globale Herausforderung

        Hunger ist eines der dringlichsten Probleme weltweit. Millionen von Menschen, darunter Millionen Kinder, leiden unter Mangelernährung und Unterernährung. Während einige von uns nur gelegentlich ein Hungergefühl verspüren und sich auf die nächste Mahlzeit freuen, hungern andere und wissen nicht, wann sie ihr nächstes Essen bekommen. Hier setzen die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen an.

        Die SDGs sind eine Sammlung von 17 Zielen, die in der Agenda 2030 festgelegt wurden, um eine nachhaltige Entwicklung weltweit zu fördern. Eines dieser Ziele, das SDG 2, verfolgt die Maxime "Kein Hunger". Es strebt an, den Hunger zu beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Nahrungsaufnahme zu gewährleisten und eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern.

        Herausforderungen in der Landwirtschaft

        Die Landwirtschaft spielt eine zentrale Rolle im Thema Hunger. Denn sie versorgt uns mit Nahrungsmitteln, die unser Körper braucht. Jedoch ist es wichtig, dass diese Landwirtschaft nachhaltig betrieben wird. Das bedeutet, sie sollte die Umwelt schützen, ökologisch sein und den Boden nicht überbeanspruchen. Landwirte, die ihren Boden nachhaltig bearbeiten, erhalten die biologische Vielfalt und sorgen für gesunde Ernährung der Menschen. Es ist jedoch eine große Umstellung für die Landwirte und viele befürchten aufgrund weniger Pestizideinsatz und weniger Düngemittel auch weniger Ertrag zu erhalten. Letztendlich muss hier noch ein Kompromiss gefunden werden, wie die Landwirte sich schrittweise anpassen können und dabei nach wie vor wirtschaftlich überleben können.

        Aber warum gibt es heute überhaupt so viele Hungernde?

        Ein Verstärker der Situation waren die Auswirkungen der Corona Pandemie. Die Corona-Krise und die damit einhergehenden Corona Maßnahmen haben die Wirtschaft in vielen Ländern schwer getroffen. Viele landwirtschaftliche Betriebe konnten nicht wie gewohnt arbeiten, was zu einem Mangel an Essen führte. Dazu kam der Klimawandel, der die Ernten in vielen Ländern, besonders in Afrika, beeinträchtigte.

        Lösungsansätze

        Es gibt allerdings Lösungen, um diesen Hunger zu bekämpfen. Eine davon ist die Förderung der nachhaltigen Landwirtschaft. Im Gegensatz zur konventionellen Landwirtschaft wird hier besonders auf den Schutz der Umwelt und den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen geachtet. Bio-Lebensmittel sind ein Ergebnis solcher ökologischen Praktiken. Ein Beitrag wäre als, wenn du deinen nachhaltigen Bauern aus der Umgebung unterstützt.

        Die EU hat darüber hinaus Agrarpolitik-Maßnahmen ergriffen, um die nachhaltige Landwirtschaft zu unterstützen. Gemäß EU-Recht müssen landwirtschaftliche Betriebe bestimmte Standards erfüllen, um als "ökologisch" oder "bio" bezeichnet zu werden. Diese Standards schützen die Umwelt und garantieren, dass das Essen sicher und gesund ist.

        Um den Hunger effektiv zu bekämpfen, muss der Mensch jedoch mehr tun. Bildung ist wichtig, um aus dem Teufelskreis der Armut zu entkommen und die Familie ernähren zu können. Im nächsten Schritt ist aber auch Ernährungsbildung wichtig. Menschen müssen verstehen, wie wichtig eine gesunde Ernährung für den gesamten Körper und die geistige Entwicklung ist. Die Nahrungsaufnahme sollte nicht nur satt machen, sondern auch alle notwendigen Nährstoffe liefern.

        Die Lösung ist komplex

        Das Thema Hunger ist eng mit anderen Themen wie Armut und Bildung verbunden. Um die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, müssen wir uns auf alle SDGs konzentrieren und sicherstellen, dass kein Mensch zurückgelassen wird. Die Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft unter Einsatz modernster, ressourcensparender Technologie und in der nährstoffreichen, natürlichen Nahrungsaufnahme ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für den Menschen selbst.

        Es gibt weitere Informationen darüber, wie der Hunger in der Welt reduziert werden kann. Eines ist sicher: Es erfordert die Bemühungen von uns allen. Regierungen, Unternehmen, NGOs und jeder einzelne Mensch müssen zusammenarbeiten, um dieses Ziel zu erreichen.

        Fazit

        Die Corona-Krise hat uns gezeigt, wie anfällig unser System sein kann. Sie hat uns sicher lernen lassen, wie wir mit zukünftigen Krisen besser umgehen können, und dass wir zusammen halten sollten anstatt gegeneinander zu arbeiten.

        Der reduzierte Einsatz von Chemikalien, die Unterstützung des ländlichen Raums und die Stärkung der Wirtschaft sind weitere Schritte auf dem Weg zu einer Welt ohne Hunger.

        Die Bekämpfung von Hunger und die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung gehen Hand in Hand. Wenn wir für hungernde Menschen, Essen bereitstellen und gleichzeitig die Umwelt schützen, sind wir auf dem richtigen Weg. Die Sustainable Development Goals und insbesondere SDG 2 "Kein Hunger" sind ein hervorragender Ausgangspunkt. Es liegt nun an uns, diese Ziele in die Tat umzusetzen und eine bessere Welt für alle zu schaffen.

        Sind Investitionen in nachhaltige Landwirtschaft die Lösung gegen Hunger?

        Wir alle kennen den Begriff "Hunger". Viele von uns haben schon einmal Hunger verspürt, wenn wir eine Mahlzeit verpasst haben. Doch der Hunger, von dem wir sprechen, ist ein viel größeres Thema. Wir sprechen vom Thema Hunger weltweit, welches Millionen von Menschen betrifft, insbesondere Millionen Kinder. Es handelt sich um eine Hungerkrise, die Menschen ihr Leben kostet.

        Die Vereinten Nationen haben 17 Ziele aufgestellt, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Diese Ziele nennt man "Sustainable Development Goals" oder kurz SDGs. Ein ganz besonderes Ziel unter diesen SDGs ist das SDG 2, das sich "Kein Hunger" nennt. Der Name sagt schon alles: Es geht darum, dass niemand auf der Welt hungern soll.

        Warum hungern dann so viele Menschen?

        Ein Teil des Problems liegt in der Landwirtschaft. Viele Landwirte bearbeiten ihren Boden nicht ökologisch. Das bedeutet, sie nutzen den Boden so intensiv, dass er nach einer Zeit ausgelaugt ist und nicht mehr genug Nahrung produziert. Hinzu kommt, dass der Klimawandel den Boden weiter belastet. Außerdem wird oft nicht genug in moderne Landwirtschaft investiert.

        Ein weiteres Problem sind die Corona Maßnahmen. Wegen der Corona-Krise konnten viele Menschen nicht arbeiten, wodurch weniger Essen produziert wurde. Diese Situation hat das Thema Hunger weltweit verschärft.

        Was wird unternommen?

        Das EU-Recht hat festgestellt, dass die konventionelle Landwirtschaft zu viele CO2-Emissionen verursacht, was den Klimawandel fördern soll. Daher brauchen wir eine nachhaltige Landwirtschaft, die den Boden schützt, weniger CO2 ausstößt und dennoch genug Nahrung für alle Menschen produziert. Eine solche nachhaltige Landwirtschaft fokussiert sich auch auf Bio-Lebensmittel und fördert die biologische Vielfalt.

        Das Sustainable Development Goal 2, Kein Hunger, möchte genau das erreichen. Bis 2030, so steht es in der Agenda 2030, soll niemand mehr hungern. Das ist ein sehr ehrgeiziges Ziel. Doch wie soll das gehen?

        Ein Teil der Lösung liegt in der nachhaltigen Landwirtschaft. Wenn Landwirte ihren Boden ökologisch bearbeiten und in nachhaltige Techniken investieren, kann mehr Essen produziert werden. Mehr Essen bedeutet, dass weniger Menschen hungern müssen. Außerdem schützt eine nachhaltige Landwirtschaft die Umwelt.

        Ein weiterer Vorteil der nachhaltigen Landwirtschaft ist die gesunde Ernährung. Bio-Lebensmittel sind weniger belastet und somit gesünder für den Körper. Das ist wichtig, denn nicht nur Hunger ist ein Problem, sondern auch Mangelernährung. Wenn der Mensch nicht genug gesunde Nährstoffe bekommt, kann er krank werden oder unterernährt sein.

        Dennoch reicht es nicht aus, nur in nachhaltige Landwirtschaft zu investieren. Wir müssen auch die Wirtschaft stärken, vor allem im ländlichen Raum, und die Agrarpolitik ändern. Nur wenn Landwirte genug Geld verdienen, können sie auch in eine ökologische und nachhaltige Entwicklung investieren.

        Zusätzlich dazu braucht es Unterstützung aus der ganzen Welt, besonders für Länder wie Afrika, die besonders von Hungersnot betroffen sind. Nur gemeinsam können wir gegen den Welthunger kämpfen und sicherstellen, dass jeder Mensch satt wird und niemand mehr hungern muss.

        Fazit

        Für weitere Informationen über das Thema Hunger und die SDGs könnt ihr die Webseite der United Nations besuchen. Dort findet ihr auch viele Daten zu den Fortschritten, die bereits gemacht wurden und den Herausforderungen, die noch vor uns liegen.

        Investitionen in nachhaltige Landwirtschaft sind ein wichtiger Schritt, um das Ziel "Kein Hunger" zu erreichen. Es geht um Nachhaltigkeit, um das Wohl der Umwelt und jeden einzelnen Menschen. Es ist nicht nur ein Ziel, es ist unsere Verantwortung, sicherzustellen, dass kein Kind, kein Mensch auf dieser Welt hungern muss.

        Warum macht Hunger krank?

        Wichtig und dringlich

        Eines der wichtigsten und dringlichsten Themen weltweit ist das Thema Hunger. Es betrifft Milliarden Menschen, darunter Millionen Kinder, die in ihrem Leben noch niemals satt wurden. Aber was hat es genau mit dem Hunger auf sich und warum ist es so ein drängendes Problem? Um dies zu verstehen, müssen wir uns die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen ansehen.

        Die SDGs, auch als Nachhaltigkeitsziele bekannt, sind eine Reihe von Zielen, die sich die internationale Gemeinschaft gesetzt hat, um bis 2030 eine nachhaltige Entwicklung auf der ganzen Welt zu erreichen. Sie sind Teil der Agenda 2030 und haben das Ziel, eine bessere und nachhaltigere Zukunft für alle zu schaffen. Eines dieser Ziele ist SDG 2: Kein Hunger. Dieses spezifische Ziel betont, wie wichtig eine gesunde und ausreichende Ernährung für jeden Menschen ist.

        Das Problem des Hungers

        Stell dir vor, du bekommst nie genug Nahrung, dein Körper leidet, weil er nicht die notwendigen Ressourcen hat, um richtig zu funktionieren. Das Hungergefühl wird stärker, und die körperliche und geistige Entwicklung, besonders bei Kindern, kann beeinträchtigt werden. Wenn jemand hungert, ist das nicht nur ein Mangel an einer Mahlzeit. Es kann zu Unterernährung führen, was bedeutet, dass der Körper nicht die richtigen Nährstoffe bekommt, die er für ein gesundes Leben benötigt.

        Das Problem des Hungers wird durch verschiedene Faktoren verschärft. Zum Beispiel wurde während der Corona Pandemie weltweit festgestellt, dass durch die Corona Maßnahmen und die damit verbundene Wirtschaftskrise, das Thema Hunger noch akuter wurde. Viele landwirtschaftliche Betriebe konnten nicht wie gewohnt arbeiten und viele Menschen im ländlichen Raum, besonders in Afrika, hatten keinen Zugang zu Nahrungsmitteln. Die Corona-Krise zeigte, wie eng Hunger und Wirtschaft miteinander verbunden sind.

        Mangelernährung ist ein ernstes gesundheitliches Problem, daraus resultieren zahlreiche Nachteile:

        Schwächung des Immunsystems: Ein mangelernährter Körper hat Schwierigkeiten, sich gegen Krankheiten zu wehren, da das Immunsystem ohne die notwendigen Nährstoffe nicht optimal funktionieren kann. Dies führt zu einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen.

        Wachstumsverzögerung bei Kindern: Kinder, die unter Mangelernährung leiden, wachsen oft nicht in dem Tempo, das für ihr Alter typisch ist. Dies kann zu dauerhaft kleinerer Körpergröße und Entwicklungsverzögerungen führen.

        Muskelschwund: Ohne ausreichende Proteinzufuhr beginnt der Körper, Muskelgewebe abzubauen, um seinen Energiebedarf zu decken. Dies führt zu Muskelschwäche und -verlust.

        Knochenprobleme: Mangel an Kalzium und Vitamin D kann zu brüchigen Knochen und Erkrankungen wie Osteoporose führen.

        Hautprobleme: Die Haut kann trocken und rissig werden, und es können sich Hautausschläge oder -verfärbungen entwickeln.

        Haarverlust: Ein Mangel an bestimmten Nährstoffen kann zu Haarausfall führen.

        Sehprobleme: Ein Mangel an Vitamin A kann zu Nachtblindheit und anderen Sehstörungen führen.

        Mentale Probleme: Mangelernährung kann zu Konzentrationsproblemen, Gedächtnisverlust und sogar Depressionen führen.

        Anämie: Ein Eisenmangel führt zu einer verminderten Produktion von roten Blutkörperchen, was als Anämie bekannt ist. Symptome sind Müdigkeit, Schwäche und blasse Haut.

        Verdauungsprobleme: Mangelernährung kann zu Problemen wie Verstopfung oder Durchfall führen.

        Hormonelle Störungen: Die Produktion und Funktion von Hormonen können beeinträchtigt werden, was zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen führt.

        Herz- und Atemprobleme: Der Körper kann Schwierigkeiten haben, das Herz und die Lungen richtig zu versorgen, was zu Atemnot und Herzproblemen führen kann.

        Verzögerte Wundheilung: Ohne die notwendigen Nährstoffe heilen Wunden langsamer und es besteht ein erhöhtes Risiko für Infektionen.

        Erhöhtes Risiko für chronische Krankheiten: Mangelernährung kann das Risiko für chronische Krankheiten wie Herzkrankheiten, Diabetes und Bluthochdruck erhöhen.

        Erhöhtes Sterberisiko: Schwerste Mangelernährung, insbesondere wenn sie nicht behandelt wird, kann lebensbedrohlich sein.

        Fazit

        Mangelernährung ist ein schwerwiegendes Problem, das zahlreiche Aspekte der menschlichen Gesundheit beeinträchtigt. Die Vorbeugung und Behandlung von Mangelernährung ist daher von entscheidender Bedeutung für das individuelle Wohlbefinden und die öffentliche Gesundheit insgesamt. Es bedarf einer gemeinsamen Anstrengung von Politik, Wirtschaft, NGOs und jedem Einzelnen Menschen, um dieses bedeutende Problem zu lösen.

        Zum Abschluss möchten wir dich ermutigen, dich weiter über die SDGs zu informieren. Es gibt viele Möglichkeiten, wie du helfen kannst. Erinnere dich immer daran: Jeder kleine Schritt zählt.

        Was tun gegen Lebensmittelvernichtung?

        Vorwort

        Lebensmittelvernichtung ist ein ernstes Problem, das weltweit Aufmerksamkeit erfordert. Es ist ein Thema, das mit dem Sustainable Development Goal 2 (SDG 2) der Vereinten Nationen, das auch als "Kein Hunger" bekannt ist, eng verknüpft ist. Lass uns diese Frage beleuchten und schauen, wie die verschiedenen Aspekte zusammenhängen und welche Schritte wir unternehmen können, um den Hunger zu bekämpfen und eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern.

        Laut den Daten von 2021 werden weltweit schätzungsweise ein Drittel aller für den menschlichen Verzehr produzierten Lebensmittel weggeworfen oder verloren. Das entspricht etwa 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmitteln pro Jahr.

        In Deutschland waren die Zahlen ebenfalls besorgniserregend. Nach Schätzungen wurden in Deutschland jährlich rund 11 Millionen Tonnen Lebensmittel entsorgt. Dabei geht es nicht nur um Produkte, die im Handel oder in der Gastronomie übrig bleiben, sondern auch um Lebensmittel, die bei Privathaushalten weggeworfen werden.

        Diese Zahlen sind alarmierend, besonders wenn man bedenkt, dass gleichzeitig weltweit fast eine Milliarde Menschen unterernährt sind. Es gibt jedoch viele Initiativen und Projekte, die versuchen, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren, sowohl auf globaler als auch auf nationaler Ebene.

        Um aktuelle Daten zu erhalten, kannst du immer die neuesten Berichte oder Studien von Organisationen wie der FAO (Food and Agriculture Organization) anschauen.

        Bewusster Umgang mit Nahrungsmitteln und nachhaltige Landwirtschaft und Umwelt

        Mehr Bewusstsein und Wertschätzung für Lebensmittel, ist die Basis um diese Verschwendungen in Zukunft zu vermeiden – das ist etwas, was jeder von uns beitragen kann. Die nachhaltige Landwirtschaft ist zudem ein zentraler Aspekt von SDG 2. Es geht darum, den Boden ökologisch zu bearbeiten, damit Landwirte Essen produzieren können, ohne die Umwelt zu schädigen. Die landwirtschaftlichen Betriebe müssen sich auf nachhaltige Methoden konzentrieren, die den CO2-Emissionen und der Belastung für die Umwelt entgegenwirken. Dies schließt auch die Unterstützung der biologischen Vielfalt und den Schutz der Ressourcen ein.

        Die Corona-Krise und ihre Auswirkungen

        Die Corona-Pandemie und ihre Maßnahmen haben das Thema Hunger noch dringlicher gemacht. Corona Maßnahmen haben die Wirtschaft in vielen Teilen der Welt beeinträchtigt, insbesondere in Afrika, wo der Hunger besonders akut ist. Die Schwierigkeiten, Lebensmittel zu transportieren und auf den Märkten zu verkaufen, haben die Situation verschärft.

        EU-Recht und Agrarpolitik

        Die EU spielt eine wichtige Rolle im Kampf gegen den Hunger und in der Förderung einer ökologischen, nachhaltigen Landwirtschaft. Durch die Agrarpolitik, die Bio-Lebensmittel fördert, und die Einhaltung des EU-Rechts, das ökologische Standards setzt, kann die konventionelle Landwirtschaft in eine modernere, nachhaltigere Richtung gelenkt werden.

        Gesunde Ernährung und Bildung

        Bildung ist in erster Linie als Schlüssel zu sehen, um aus armen Verhältnissen entfliehen und die Familie ernähren zu können. Die Menschen müssen zudem durch Bildung über die richtige Nahrungsaufnahme aufgeklärt werden, um ihren Körper gut zu versorgen und Mangelernährung zu vermeiden. Auch Menschen in reichen Ländern benötigen mehr Bildung, um mit Nahrungsmitteln wertschätzender umzugehen und Lebensmittelvernichtungen zu vermeiden.

        Schlussfolgerung

        Das Sustainable Development Goal 2, Kein Hunger, ist ein komplexes und dringendes Ziel, das jeden Menschen betrifft. Es verbindet Nachhaltigkeit, Ernährung, Bildung und Landwirtschaft miteinander. Wir müssen weltweit zusammenarbeiten und innovative Wege finden, um den Hunger zu bekämpfen und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Die Agenda 2030 legt den Weg dorthin fest, und wir alle haben die Verantwortung, diese lebenswichtigen Ziele zu erreichen.

        Inwiefern hilft nachhaltige Landwirtschaft Ressourcen zu schonen und Hunger zu bekämpfen?

        Wir alle kennen den Begriff "Hunger". Viele von uns haben schon einmal Hunger verspürt, wenn wir eine Mahlzeit verpasst haben. Doch der Hunger, von dem wir sprechen, ist ein viel größeres Thema. Wir sprechen vom Thema Hunger weltweit, welches Millionen von Menschen betrifft, insbesondere Millionen Kinder. Es handelt sich um eine Hungerkrise, die Menschen ihr Leben kostet.

        Die Vereinten Nationen haben 17 Ziele aufgestellt, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Diese Ziele nennt man "Sustainable Development Goals" oder kurz SDGs. Ein besonders wichtiges Ziel unter diesen ist das SDG "Kein Hunger". Der Name sagt schon alles: Es geht darum, dass niemand auf der Welt hungern soll.

        Warum hungern dann so viele Menschen?

        Ein Teil des Problems liegt in der Landwirtschaft. Viele Landwirte bearbeiten ihren Boden nicht ökologisch. Das bedeutet, sie nutzen den Boden so intensiv, dass er nach einer Zeit ausgelaugt ist und nicht mehr genug Nahrung produziert. Hinzu kommt, dass der Klimawandel den Boden weiter belastet. Außerdem wird oft nicht genug in moderne Landwirtschaft investiert.

        Ein weiteres Problem sind die Corona Maßnahmen. Wegen der Corona-Krise konnten viele Menschen nicht arbeiten, wodurch weniger Essen produziert wurde. Diese Situation hat das Thema Hunger weltweit verschärft.

        Was wird unternommen?

        Das EU-Recht hat festgestellt, dass die konventionelle Landwirtschaft nicht nachhaltig genug ist und die Ressourcen nicht schont. Daher brauchen wir eine nachhaltige Landwirtschaft, die den Boden schützt, weniger CO2 ausstößt und dennoch genug Nahrung für alle Menschen produziert. Eine solche nachhaltige Landwirtschaft fokussiert sich auch auf Bio-Lebensmittel und fördert die biologische Vielfalt.

        Das Sustainable Development Goal 2, Kein Hunger, möchte genau das erreichen. Bis 2030, so steht es in der Agenda 2030, soll niemand mehr hungern. Das ist ein sehr ehrgeiziges Ziel. Doch wie soll das gehen?

        Nachhaltige Landwirtschaft

        Ein Teil der Lösung liegt in der nachhaltigen Landwirtschaft. Wenn Landwirte ihren Boden ökologisch bearbeiten und in nachhaltige Techniken investieren, kann mehr Essen produziert werden. Mehr Essen bedeutet, dass weniger Menschen hungern müssen. Außerdem schützt eine nachhaltige Landwirtschaft die Umwelt.

        Ein weiterer Vorteil der nachhaltigen Landwirtschaft ist die gesunde Ernährung. Bio-Lebensmittel sind weniger belastet und somit gesünder für den Körper. Das ist wichtig, denn nicht nur Hunger ist ein Problem, sondern auch Mangelernährung. Wenn der Mensch nicht genug gesunde Nährstoffe bekommt, kann er krank werden oder unterernährt sein.

        Dennoch reicht es nicht aus, nur in nachhaltige Landwirtschaft zu investieren. Wir müssen auch die Wirtschaft stärken, vor allem im ländlichen Raum, und die Agrarpolitik ändern. Nur wenn Landwirte genug Geld verdienen, können sie auch in eine ökologische und nachhaltige Entwicklung investieren. Dies stellt derzeit für die Landwirte eine große Herausforderung dar, denn sie bangen darum, ob die geringer erlaubten Pestizide und Düngemittel auch einen erheblich geringeren Ertrag bringen. Dies bedarf noch an Kompromissen und Lösungsfindung.

        Zusätzlich dazu braucht es Unterstützung aus der ganzen Welt, besonders für Länder wie Afrika, die besonders von Hungersnot betroffen sind. Nur gemeinsam können wir gegen den Welthunger kämpfen und sicherstellen, dass jeder Mensch satt wird und niemand mehr hungern muss.

        Fazit

        Für weitere Informationen über das Thema Hunger und die SDGs kannst du die Webseite der United Nations besuchen. Dort findest du auch viele Daten zu den Fortschritten, die bereits gemacht wurden und den Herausforderungen, die noch vor uns liegen.

        Abschließend lässt sich sagen: Investitionen in nachhaltige Landwirtschaft sind ein wichtiger Schritt, um das Ziel "Kein Hunger" zu erreichen. Es geht um Nachhaltigkeit, um das Wohl der Umwelt und jeden einzelnen Menschen. Es ist nicht nur ein Ziel, es ist unsere Verantwortung, sicherzustellen, dass kein Kind, kein Mensch auf dieser Welt hungern muss.

        Inwiefern ist Hunger auch eine Frage der Haushaltsgröße?

        Wenn wir über das Thema Hunger sprechen, meinen wir nicht das kurze Hungergefühl, das wir zwischen den Mahlzeiten spüren. Wir sprechen von Millionen Kindern und Menschen weltweit, die regelmäßig hungern. Diese Menschen haben nicht genug Essen, um ihren Körper gesund zu halten. Das ist ein ernstes Problem. Aber was hat das mit der Haushaltsgröße zu tun und wie können wir das Problem lösen?

        Die SDGs

        Hier kommen die SDGs, die Sustainable Development Goals (SDGs) ins Spiel. Die United Nations hat diese Nachhaltigkeitsziele im Rahmen der Agenda 2030 erstellt, um Probleme wie Hunger, Armut und Umweltschäden zu bekämpfen. Ein besonders wichtiges Ziel ist das SDG 2: Kein Hunger. Die Mission hierbei ist, dass kein Mensch in der Welt hungern sollte.

        Nun, wo passt die Haushaltsgröße hier rein?

        Denkt mal darüber nach: Wenn viele Menschen in einem Haushalt leben, verbrauchen sie mehr Essen. Angenommen ein Elternteil hat Arbeit und hat - wie z.B. in Afrika nicht unüblich - 5 Kinder und eine Frau zu ernähren. Dann muss trotz des einen Einkommens die Familie unter Hunger leiden. Auch in reicheren Ländern sind große Familien und Alleinerziehende Haushalte vermehrt von Hunger betroffen.

        Herausforderungen

        Leider wurde das Problem des Hungers durch die Corona Pandemie noch verschärft. Durch Corona Maßnahmen sind viele landwirtschaftliche Betriebe sowie die weltweite Wirtschaft in Schwierigkeiten geraten. Der Handel mit Nahrungsmitteln wurde unterbrochen, und in vielen Teilen der Welt, besonders in Afrika, leiden Menschen noch stärker unter Hunger und Mangelernährung.

        Und nicht zu vergessen, können Bauern in vielen Teilen der Welt, wie zum Beispiel in Afrika, ihren Boden nicht mehr richtig bearbeiten, da es durch klimatische Veränderungen an Regen fehlt. Das führt zu noch mehr Hunger.

        Also, wie können wir helfen?

        Ein Weg ist, Organisationen zu unterstützen, die sinnvolle Hilfsprojekte gegen Hunger starten, wo auch immer sie nötig sind. Die Unterstützung kann in Form von Spenden oder Mitarbeit erfolgen – es gibt zahlreiche Möglichkeiten für jeden Einzelnen.

        Ein weiterer Schritt kann sein, sich für eine nachhaltige Landwirtschaft zu entscheiden. Das bedeutet, dass wir Bio-Lebensmittel kaufen sollten, die ökologisch und ohne schädliche Chemikalien angebaut wurden. Dies unterstützt Landwirte, die sich für den Schutz der Umwelt entscheiden, denn das ist überall auf der Welt wichtig.

        Was tun die Institutionen?

        Die EU-Recht und Agrarpolitik können auch eine Rolle spielen. Wenn Länder zusammenarbeiten und Regeln aufstellen, die nachhaltige Landwirtschaft fördern, kann das viel bewirken. Zum Beispiel könnten sie mehr Bio-Lebensmittel fördern und moderne Landwirtschaftsmethoden unterstützen, die den Boden und die Umwelt schützen.

        Eine weitere wichtige Sache ist die Bildung. Wenn Menschen mehr über das Thema Hunger, gesunde Ernährung und nachhaltige Landwirtschaft wissen, können sie bessere Entscheidungen treffen. Die Nachhaltigkeitsziele und die Agenda 2030 bieten hierfür viele weitere Informationen.

        Ein weiterer Punkt ist die Wirtschaft. Wenn landwirtschaftliche Betriebe im ländlichen Raum unterstützt werden, können sie besser arbeiten und mehr Essen produzieren. Das hilft gegen Hunger und unterstützt gleichzeitig die Wirtschaft in diesen Regionen.

        Fazit

        Die Haushaltsgröße beeinflusst, wie viel Essen verbraucht oder verschwendet wird. Aber das eigentliche Problem ist viel größer. Es geht darum, wie wir unsere Ressourcen nutzen, wie wir unseren Boden bearbeiten und wie wir als Menschheit zusammenarbeiten, um das Ziel "Kein Hunger" zu erreichen. Es ist nicht einfach, aber mit der Unterstützung der SDGs, der Sustainable Development Goals, können wir in die richtige Richtung steuern und dafür sorgen, dass jeder Mensch genug zu essen hat.

        Möchtest du mehr über die Nachhaltigkeitsziele der UN erfahren?

        WAS GIBT ES NOCH ZU DEM THEMA ZU SAGEN?

        SDG 2 – Talk

        Das Thema Ernährung ist global betrachtet eines der Größten Probleme der Menschen. Zusätzlich treibt die Nahrungsmittelproduktion den Klimawandel und Umweltschäden an.
        In diesem Betrag sehen wir eine Forschung von Dr. Brent Loken gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern zu der Frage:
        “Wie können zehn Milliarden Menschen im Jahr 2050 gesund satt werden, ohne die Erde dabei zu zerstören.”

        Was möchtest du uns noch zum Thema sagen?

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        SDG – Übersicht

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