DIE NACHHALTIGKEITSZIELE DER VEREINTEN NATIONEN

SDG 8 Menschwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum – 8 von 17 Sustainable Development Goals (SDGs) der UN

TAUCHE MIT UNS IN DAS „SDG 8 – MENSCHENWÜRDIGE ARBEIT UND WIRTSCHAFTSWACHSTUM“ EIN

SDG 8 Einstieg – Was bedeutet menschenwürdige Arbeit und Wirtschafts­wachstum?

„Nachhaltiges, integratives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern.“

Obwohl die Wirtschaft extrem stark zu sein scheint, gibt es Menschen, die stark unter den ungerechten Wirtschaftssystemen leiden, die im Spiel sind. Kinderarbeit ist nach wie vor weit verbreitet, und viele Unternehmen im Westen verdanken ihren Erfolg dem Missbrauch verarmter Arbeitnehmer mit schlechter Bezahlung und ungesunden Arbeitsbedingungen. Es liegt an Nationen mit gutem wirtschaftlichem Ansehen, diejenigen zu unterstützen, die Arbeitnehmerrechte brauchen, und diejenigen hochzuziehen, die durch gebrochene Regeln in die Armut gedrängt worden sind. 

Inhaltsverzeichnis

Eine Perspektive auf das SDG 8

Die Thematik menschenwürdiger Arbeit und nachhaltigen Wirtschaftswachstums in Deutschland ist oft nicht auf den ersten Blick als Problem erkennbar. Dieses Feld ist äußerst komplex und wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Obwohl Deutschland als eine der stärksten Volkswirtschaften der Welt gilt, bestehen immer noch erhebliche Herausforderungen in der Arbeitswelt. Prekäre Arbeitsverhältnisse, Niedriglohnsektoren und die zunehmende Automatisierung stellen die Würde vieler Arbeitnehmer in Frage. 

Gleichzeitig führt das Streben nach stetigem Wirtschaftswachstum zu einem erheblichen Druck auf Unternehmen und deren Angestellte, häufig zulasten des Einzelnen. 

Die COVID-19-Pandemie hat die Situation verschärft 

Die soziale Kluft hat sich erweitert, und viele Menschen kämpfen mit Arbeitslosigkeit, finanzieller Not und Unsicherheit, was zu psychischer Belastung führt. Die Herausforderungen sind daher nicht nur wirtschaftlicher, sondern auch ethischer Natur: Wie kann ein Gleichgewicht zwischen effizienter Wirtschaft und menschenwürdiger Arbeit gefunden werden? 

Eine positive Lösung kann auf individueller Ebene beginnen  

Jeder Einzelne hat die Möglichkeit, durch sein Konsumverhalten Unternehmen zu unterstützen, die ethische und nachhaltige Arbeitsstandards pflegen. Zudem ist es wichtig, für seine Rechte (wie Mindestlohn, Ruhezeiten und Arbeitszeiten) einzustehen. 

Darüber hinaus können wir durch bürgerschaftliches Engagement und politische Partizipation die Strukturen beeinflussen. Wenn wir uns kollektiv für transparente Arbeitsbedingungen, gerechte Löhne und die Einführung von Unternehmenspflichten im Sinne der Menschenwürde einsetzen, können wir Veränderungen bewirken. 

Es ist wie so oft auch hier die Summe der Einzelaktionen, die eine menschenwürdige Arbeitswelt und nachhaltiges Wirtschaftswachstum ermöglichen können. 

Wir hoffen, dass wir dir mit unseren Gedanken zum SDG 8 den Raum für respektvolle Diskussionen öffnen konnten. Hast du weitere Fragen zum SDG 8? Dann findest du hier die FAQs. Wenn du deine Gedanken dazu mit uns teilen möchtest, freuen wir uns über deinen konstruktiven Kommentar. 

Lies auch hier unseren weiteren Artikel „SDG 8 – Unsere Perspektive auf die Situation in Deutschland im Bereich Zahlen, Daten, Fakten. 

WELCHES THEMA INTERESSIERT DICH AM MEISTEN?

SDG 8 – Inhaltsübersicht

SDG 8 Ziele

SDG 8 Report

SDG 8 Supporter

SDG 8 FAQ

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Hinweis: Die Flächen der SDG _ Inhaltsübersicht (z.B. SDG Ziele) sind klickbar.

WAS BEINHALTET DAS ACHTE NACHHALTIGKEITSZIEL DER UN?

SDG 8 – Zielüberblick

8
8
Icon für SDG 8, darstellend menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum.

"Dauerhaftes, breitenwirksames und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern"

8.1
8.1

Pro-Kopf-Wirtschaftswachstum fördern

Aufrechterhaltung des Pro-Kopf-Wirtschaftswachstums im Einklang mit den nationalen Gegebenheiten, insbesondere ein jährliches Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von mindestens 7 Prozent in den am wenigsten entwickelten Ländern.

8.2
8.2

Wirtschaftliche Produktivität verbessern

Erreichen eines höheren Niveaus wirtschaftlicher Produktivität durch Diversifizierung, technologische Aufrüstung und Innovation, auch durch Konzentration auf Sektoren mit hoher Wertschöpfung und arbeitsintensive Sektoren.

8.3
8.3

Entwicklungsorientierte Politik fördern

Förderung einer entwicklungsorientierten Politik, die produktive Aktivitäten, die Schaffung menschenwürdiger Arbeitsplätze, Unternehmertum, Kreativität und Innovation unterstützt und die Formalisierung und das Wachstum von Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen fördert, auch durch den Zugang zu Finanzdienstleistungen.

8.4
8.4

Globale Ressourceneffizienz verbessern

Bis 2030 schrittweise die globale Ressourceneffizienz in Konsum und Produktion zu verbessern und sich zu bemühen, das Wirtschaftswachstum von der Umweltzerstörung abzukoppeln, in Übereinstimmung mit dem 10-Jahres-Rahmen von Programmen für nachhaltigen Konsum und nachhaltige Produktion, wobei die entwickelten Länder die Führung übernehmen.

8.5
8.5

Menschenwürdige Arbeit gewährleisten

Bis 2030 eine produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle Frauen und Männer, auch für junge Menschen und Menschen mit Behinderungen, sowie gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit erreichen.

8.6
8.6

Bildung oder Ausbildung ermöglichen

Bis 2020 den Anteil der Jugendlichen, die keine Beschäftigung, Bildung oder Ausbildung haben, erheblich reduzieren.

8.7
8.7

Abschaffung der Zwangsarbeit

Ergreifung sofortiger und wirksamer Maßnahmen zur Abschaffung der Zwangsarbeit, Beendigung der modernen Sklaverei und des Menschenhandels und Gewährleistung des Verbots und der Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit, einschließlich der Rekrutierung und des Einsatzes von Kindersoldaten, sowie bis 2025 zur Beendigung der Kinderarbeit in all ihren Formen.

8.8
8.8

Arbeitnehmerrechte stärken

Schutz der Arbeitnehmerrechte und Förderung eines sicheren und geschützten Arbeitsumfelds für alle Arbeitnehmer, einschließlich Wanderarbeitnehmer, insbesondere für Mingranten und Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen.

8.9
8.9

Nachhaltigen Tourismus ausarbeiten

Bis 2030 eine Politik zur Förderung eines nachhaltigen Tourismus ausarbeiten und umsetzen, der Arbeitsplätze schafft und lokale Kultur und Produkte fördert.

8.10
8.10

Finanzinstitutionen stärken

Stärkung der Fähigkeit der inländischen Finanzinstitutionen, den Zugang zu Bank-, Versicherungs- und Finanzdienstleistungen für alle zu fördern und auszuweiten.

8.a
8.a

Handelshilfe-Unterstützung erhöhen

Erhöhung der Handelshilfe-Unterstützung für Entwicklungsländer, insbesondere für die am wenigsten entwickelten Länder, unter anderem durch den Erweiterten Integrierten Rahmen für handelsbezogene technische Hilfe für die am wenigsten entwickelten Länder.

8.b
8.b

Jugendbeschäftigung verbessern

Bis 2020 eine globale Strategie für Jugendbeschäftigung entwickeln und operationalisieren und den Globalen Beschäftigungspakt der Internationalen Arbeitsorganisation umsetzen.

Arbeit sollte eine Sache der Wahl, nicht des Zwanges sein. Wahl bedeutet Freiheit und Freiheit ist die Essenz der Menschenwürde.

Zitat von Nelson Mandela (1918 – 2013)  
ehem. südafrikanischer Aktivist und Politiker im Jahrzehnte andauernden Widerstand gegen die Apartheid und von 1994 bis 1999 der erste schwarze Präsident seines Landes, Friedensnobelpreisträger

UN-FAKTEN ZU SDG 8 – Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum

SDG 8 – Informationen aus dem Report 2022

Die COVID-19-Pandemie löste die schlimmste Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten aus und machte die Fortschritte auf dem Weg zu menschenwürdiger Arbeit für alle zunichte. Obwohl sich die Weltwirtschaft im Jahr 2021 zu erholen begann und die Arbeitslosigkeit etwas zurückging, bleibt die Erholung schwer fassbar und fragil. Die Erholungsmuster unterscheiden sich auch erheblich zwischen Regionen, Ländern, Sektoren und Arbeitsmarktgruppen. Die entwickelten Volkswirtschaften erleben einen robusteren Aufschwung, während die am wenigsten entwickelten Länder (LDC) weiterhin mit schwachem Wirtschaftswachstum und Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt aufgrund von Arbeitsplatzschließungen zu kämpfen haben. Viele kleine Unternehmen, insbesondere in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, sind besonders benachteiligt und haben nur begrenzte Möglichkeiten, überlebensfähig zu bleiben. Die von der Krise am stärksten betroffenen Arbeitsmarktgruppen – Frauen, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen – erholen sich als Letzte. Bis Ende 2021 wurde die Erholung der Weltwirtschaft durch neue Wellen von COVID-19-Infektionen, steigenden Inflationsdruck, erhebliche Unterbrechungen der Versorgungskette, politische Unsicherheiten und anhaltende Probleme auf dem Arbeitsmarkt behindert. Es wird erwartet, dass der Konflikt in der Ukraine das weltweite Wirtschaftswachstum im Jahr 2022 ernsthaft beeinträchtigen wird.

Infografik zu globalen Herausforderungen für die Wirtschaftserholung, inklusive Kinderarbeit.

SDG 8 – Unsere Perspektive auf die Situation in Deutschland

Das Sustainable Development Goal (SDG) 8 der Vereinten Nationen strebt nachhaltiges Wirtschaftswachstum und menschenwürdige Arbeit für alle an. Arbeit ist mehr als nur ein Mittel zur Existenzsicherung; sie verleiht unserem Leben Sinn, Struktur und Würde. Der Einklang von Wirtschaftswachstum und menschenwürdiger Arbeit ist nicht nur eine Frage der Ethik, sondern ein Grundpfeiler für ein gerechtes und zukunftsfähiges Deutschland. 

Zahlen, Daten, Fakten 

Obwohl Deutschland weltweit als eine starke Volkswirtschaft gilt, erzählt diese Einschätzung nicht die ganze Geschichte. Laut Statistischem Bundesamt lag die Arbeitslosenquote in Deutschland im Jahr 2021 bei rund 5,9%, und auch im August 2023 lag sie bei 5,8%. Trotz des vergleichsweise niedrigen Wertes auf dem Papier bedeutet das immer noch, dass über 2,7 Millionen Menschen ohne Arbeit waren. Hinzu kommen 2,1 Millionen Flüchtlinge und Schutzsuchende, die in Deutschland leben (Stand: 2022). Weitere Zahlen findest du hier

Zusätzlich kommt der Niedriglohnsektor hinzu, der etwa jeden fünften Vollzeitbeschäftigten betrifft. Der Mindestlohn, der seit seiner Einführung 2015 mehrfach angehoben wurde, lag 2021 noch bei 9,60 Euro pro Stunde und wurde seit dem 1. Oktober 2022 auf 12 Euro pro Stunde angehoben. Dies ist immer noch auf einem Niveau, das kaum für eine menschenwürdige Existenz ausreicht, da die Lebenshaltungskosten aufgrund hoher Inflation und Rezession seit 2022 enorm gestiegen sind. 

Das zeigt: Es ist noch ein langer Weg zu menschenwürdiger Arbeit und einem nachhaltigen Wirtschaftssystem – auch in Deutschland. 

Lösungsvorschläge für einzelne deutsche Bürger 

Jeder von uns kann einen Beitrag leisten, um die Lage zu verbessern. Zunächst können wir bewusst Unternehmen unterstützen, die ethisch und nachhaltig arbeiten, sei es in Bezug auf faire Arbeitsbedingungen oder umweltfreundliche Produktion. Unser Kaufverhalten hat Macht. 

Zweitens können wir uns politisch und gesellschaftlich engagieren: von der Teilnahme an Wahlen bis zur Mitgliedschaft in Initiativen und Gewerkschaften, die sich für menschenwürdige Arbeit einsetzen. Schließlich können wir in unserem eigenen beruflichen Umfeld für Fairness und Menschlichkeit eintreten. Durch offenen Dialog mit Kollegen und Vorgesetzten können wir Probleme ansprechen und gemeinsam Lösungen finden. 

Jeder kleine Schritt zählt. Jede Stimme, jede Entscheidung und jedes Engagement macht einen Unterschied. Nur so kann das ehrgeizige Ziel des SDG 8 erreicht werden: ein Deutschland, in dem Wirtschaftswachstum und menschenwürdige Arbeit Hand in Hand gehen. 

Wir hoffen, wir konnten dich mit unserem Artikel inspirieren. Hast du weitere Fragen zum SDG 8? Hier kommst du zu den FAQs. Oder teile deine Gedanken mit uns und hinterlasse einen konstruktiven Kommentar. 

Hier kommst du zu unserem Artikel Ein nachhaltiges deutsches Unternehmen, das uns begeistert“. 

“Es ist nicht die Maschine, die den Arbeiter enteignet und ihm seine Arbeit wegnimmt, es ist der Kapitalismus.”  

Karl Marx (1818 – 1883) 
deutscher Philosoph, Ökonom, Gesellschaftstheoretiker, politischer Journalist, Historiker, Protagonist der Arbeiterbewegung sowie Kritiker des Kapitalismus und der Religion  

EINE AUSWAHL VON ORGANISATIONEN UND UNTERNEHMEN, DIE DAS SDG 8 AKTIV VORANTREIBEN

SDG 8 – Orientierte Organisationen und Unternehmen

Ein nachhaltiges deutsches Unternehmen, das uns begeistert

Trigema – seit 100 Jahren “Made in Germany” 

In einer Welt, in der Profitmaximierung oft im Vordergrund steht, ragt Trigema und ihr Geschäftsführer, Dipl. Kfm. Wolfgang Grupp, wie ein Leuchtturm in der Dunkelheit hervor. Dieses deutsche Unternehmen, bekannt für seine hochwertigen Textilprodukte, hat es geschafft, Wirtschaftswachstum und menschenwürdige Arbeit auf eine Weise zu vereinen, die tief bewegt und Hoffnung schenkt. 

Das Familienunternehmen aus Baden-Württemberg schafft Arbeitsplätze, die nicht nur fair bezahlt werden, sondern auch langfristige Perspektiven bieten. Es gibt keine Werkverträge oder prekäre Arbeitsverhältnisse. Stattdessen erlebt man bei Trigema eine Unternehmenskultur, die auf Respekt, Loyalität und menschliche Würde baut. Auch während der Coronapandemie hat Trigema keinen einzigen Mitarbeiter entlassen, sondern seine Produktion flexibel angepasst, um Schutzmasken herzustellen.

Aber Trigema geht noch weiter. Das Unternehmen setzt auf Nachhaltigkeit in der Produktion, angefangen bei der Verwendung von Bio-Baumwolle bis hin zu Solaranlagen für den Betrieb. Das Firmenmotto “100% made in Germany” ist nicht nur ein Verkaufsargument, sondern ein Statement für qualitativ hochwertige, lokal produzierte Waren, die die Umwelt weniger belasten und dabei die lokale Wirtschaft stärken. 

Wenn man Trigema  betrachtet, sieht man, dass das SDG 8 der Vereinten Nationen kein unerreichbarer Traum sein muss. Es ist eine realisierbare Vision, die greifbar wird, wenn Unternehmensführung, Mitarbeiter und Kunden an einem Strang ziehen. Trigema zeigt uns, dass man wirtschaftlichen Erfolg haben kann, ohne die Menschlichkeit auf dem Altar des Profits zu opfern. 

Dieses Beispiel lehrt uns alle eine wichtige Lektion: Es ist möglich, in unserer Welt eine positiven Veränderung zu bewirken. Und es beginnt bei uns – bei den Entscheidungen, die wir treffen, bei den Produkten, die wir kaufen, und bei den Werten, die wir in unserem eigenen Leben hochhalten. Trigema zeigt, dass wenn wir das Richtige tun, nicht nur wir selbst, sondern die gesamte Gesellschaft davon profitieren kann. 

Gezielte Unterstützung mit Impact

#weltweit

GiveDirectly ist die größte gemeinnützige Organisation, die es Spendern ermöglicht, Geld direkt an die ärmsten Menschen der Welt in Kenia, Uganda, Ruanda, Liberia, der Demokratischen Republik Kongo und Malawi zu senden. Diese direkten Geldtransfers ermöglichen es den Familien, für das auszugeben, was sie am meisten brauchen: Lebensmittel und Unterkunft, Bildungskosten, Investitionen in eigene Unternehmen, den Kauf von Medikamenten usw. 

Besuche hier die offizielle Website von GiveDirectly!

Förderung von Ökologie und Prosperität weltweit

#weltweit

Ein Unternehmen, das biologisch abbaubare Einwegprodukte wie Zahnbürsten, Besteck und Einkaufstaschen verkauft, um den Plastikmüll zu reduzieren. Wiederverweandbare biologisch abbaubare Produkte sind der nächste Schritt hin zu einer abfall- und einwegkunststofffreien Zeit. Biologisch abbaubare Mehrwegkunststoffe sind derzeit vielleicht nicht so kosteneffizient wie Mehrwegkunststoffe, aber es ist sicherlich nachhaltiger, als jeden Monat eine Plastikzahnbürste wegzuwerfen. 

Besuche hier die offizielle Website von Ecofworld!

Fortschritt durch menschenwürdige Arbeit

#weltweit

Eine globale Initiative zur Ausweitung von Maßnahmen und Auswirkungen auf die Jugendbeschäftigung zur Unterstützung der UN-Agenda für nachhaltige Entwicklung von 2030. Diese Plattform ist eine Drehscheibe für die Katalyse von Partnerschaften, Zusammenarbeit und koordinierten Aktionen, die auf evidenzbasierten Strategien basieren. Ihre Vision ist eine Welt, in der junge Frauen und Männer überall einen besseren Zugang zu menschenwürdigen Arbeitsplätzen haben. Sie sind bekannt für ihre Online-Codierungsschule. 

Besuche hier die offizielle Website von Decent Jobs for Youth!

Förderung von Arbeit und Wachstum

#weltweit

Village Enterprise rüstet Menschen, die in extremer Armut im ländlichen Afrika leben, für die Gründung nachhaltiger Unternehmen und Spargruppen aus. Die Absolventen unseres Programms erzielen mit ihren Kleinunternehmen Einkommen und Ersparnisse, die ihren Lebensstandard verbessern und den Kreislauf der Armut für sie selbst und ihre Familien durchbrechen. 

Besuche hier die offizielle Website von Village Enterprise!

Logo von I+M für SDG 8 mit den Schlagwörtern Fair, Organic, Vegan

#inberlin          #deutschlandweit

Natürliche, vegane Kosmetika, die mit den größeren, verschwenderischen Alternativen konkurrieren . Verwendet recycelten Kunststoff für alle Produktverpackungen und wird nur aus organischen Produkten hergestellt. Eines der nachhaltigsten deutschen KMU im Jahr 2019 

Besuche hier die offizielle Website von i+m Naturkosmetik!

Engagement für nachhaltiges Wachstum

#deutschlandweit

Eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Datenbank von Unternehmen, die sich an nachhaltige Ziele und Richtlinien halten. 

Besuche hier die offizielle Website von DNK!

Logo von Ovamba mit dem Slogan "Funding African Businesses"

#weltweit

Ovamba hilft Unternehmern in Afrika und im Nahen Osten, indem sie ihnen den Zugang zu Finanzmitteln verschafft, die sie für ihr Geschäft benötigen. Sie lösen zwei Probleme: Die Banken sind langsam und schlecht gerüstet, um sich an die Anforderungen der sich schnell entwickelnden afrikanischen Klein-unternehmen anzupassen; und zweitens erschwerten die begrenzten Due-Diligence-Verfahren der Banken Unternehmern ohne vorherige Erfolgsbilanz den Start.  

Besuche hier die offizielle Website von Ovamba!

Logo des One Acre Fund mit Blattsymbol für nachhaltige Landwirtschaft

#weltweit

One Acre Fund versorgt Kleinbauern mit der Finanzierung und Ausbildung, die sie benötigen, um sich einen Weg aus Hunger und Armut zu bahnen. Anstatt Almosen zu verteilen, investieren wir in die Bauern, um einen Gewinn an landwirtschaftlichen Einkommen zu erzielen. 

Besuche hier die offizielle Website von One Acre Fund!

“Unsere Wirtschaft funktioniert am besten, wenn sie allen gut dient, nicht nur den Reichen.”

Robert F. Kennedy (1925 – 1968)
US-amerikanischer Politiker und der jüngere Bruder des ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy; Senatsjurist, Justizminister und Senator, wurde während Vorwahlkampf auf Präsidentschaft zum Opfer eines Attentats

HAST DU FRAGEN ZUM SDG 8? VIELLEICHT HABEN WIR DIE ANWORT.

SDG 8 – FAQ

Wie viel Kinderarbeit gibt es auf der Welt und wo ist Kinderarbeit heute noch legal?

Kinderarbeit ist ein globales Problem, das die Menschenwürde und die Rechte von Millionen Kindern weltweit verletzt. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) schätzt, dass fast 152 Millionen Kinder im Alter von 5 bis 17 Jahren arbeiten müssen. Ist Kinderarbeit heute noch legal? Die Antwort ist kompliziert. In vielen Ländern ist Kinderarbeit durch Gesetze verboten, aber die Durchsetzung dieser Gesetze fehlt oft, insbesondere in armen Ländern.

Ziel der UN

Die UN hat mit den Sustainable Development Goals (SDGs) eine Agenda 2030 aufgestellt, um nachhaltige Entwicklung weltweit zu fördern. Ein besonderes Ziel, SDG 8, konzentriert sich darauf, nachhaltiges Wirtschaftswachstum und menschenwürdige Arbeit für alle zu fördern. Doch die harten Zahlen zeigen, dass noch viel getan werden muss. Laut der Internationalen Arbeitsorganisation sind etwa 152 Millionen Kinder im Alter von 5 bis 17 Jahren Kinderarbeiter. Davon arbeiten etwa 73 Millionen Kinder unter ausbeuterischen Bedingungen, darunter gefährliche Arbeit und moderne Sklaverei.

Warum ist Kinderarbeit immer noch so verbreitet?

Eines der Hauptprobleme ist die Armut. Viele Familien in armen Ländern sind so arm, dass sie ihre Kinder arbeiten lassen müssen. Darüber hinaus ist das Wirtschaftswachstum in diesen Ländern oft nicht nachhaltig und nicht auf menschenwürdige Arbeit ausgerichtet.

Gesetze gegen Kinderarbeit existieren in fast jedem Land, aber die Durchsetzung dieser Gesetze ist schwach. Zum Beispiel ist Kinderarbeit in Burkina Faso verboten, aber trotzdem arbeiten viele Kinder in Minen und auf Baumwollfeldern.

Wirtschaftlich gesehen, ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) oft das Maß für das Wachstum eines Landes. Aber das BIP misst nicht die Qualität der Arbeit oder die Menschenrechte, die in einem Land geachtet werden. Das bedeutet, dass ein hohes BIP nicht unbedingt mit menschenwürdiger Arbeit oder dem Schutz der Rechte von Kindern gleichzusetzen ist.

Was kann jeder von uns tun?

Zunächst können wir uns für Fairtrade-Produkte entscheiden. Das Fairtrade-Siegel garantiert bessere Arbeitsbedingungen und einen fairen Lohn für Arbeiter. Indem wir solche Produkte kaufen, unterstützen wir Unternehmen, die die Menschenrechte achten.

Zweitens können wir uns informieren und andere informieren. Wissen ist Macht. Je mehr Menschen über das Thema Kinderarbeit und die Ziele der UN für nachhaltige Entwicklung (SDGs) Bescheid wissen, desto mehr Druck können wir auf Regierungen und Unternehmen ausüben, um Veränderungen herbeizuführen.

Drittens können wir Organisationen unterstützen, die sich für die Abschaffung von Kinderarbeit und die Förderung von menschenwürdiger Arbeit einsetzen. Hier einige solcher Organisataionen in der Übersicht:

  • Internationale Arbeitsorganisation (ILO)
  • UNICEF
  • Save the children
  • Global March Against Child Labour
  • Fairtrade International
  • Anti-Slavery International
  • Human Rights Watch

Schließlich können wir an unsere Politiker schreiben und sie auffordern, Gesetze zu erlassen oder zu stärken, die Kinderarbeit verbieten und menschenwürdige Arbeit fördern.

Fazit

Jeder Mensch hat das Recht auf Menschenwürde und ein menschenwürdiges Leben, und das beginnt mit der Achtung der Rechte der Kinder. Wenn wir alle einen kleinen Beitrag leisten, können wir gemeinsam einen großen Unterschied machen und das Ziel der UN, SDG 8, erreichen: nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle.

Wie kann Kinderarbeit verhindert werden und wer kämpft aktiv gegen Kinderarbeit?

Kinderarbeit kann durch Bildung, Gesetze und Bewusstseinsbildung verhindert werden. Organisationen wie die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) und UNICEF sind führend im Kampf gegen diese Praxis. Ihr Ziel ist es, die Menschenwürde für alle Menschen, einschließlich arbeitenden Kindern, sicherzustellen.

Welchem Problem stellen wir uns hier?

Laut der Internationalen Arbeitsorganisation sind weltweit etwa 152 Millionen Kinder von Kinderarbeit betroffen. Dies ist ein globales Problem, das stark mit Armut, mangelnder Bildung und mangelndem Wirtschaftswachstum zusammenhängt. Um das Ziel der nachhaltigen Entwicklung, insbesondere das SDG 8 (menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum), zu erreichen, müssen wir dieses Problem dringend angehen.

Im Kontext des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zeigt sich, dass Länder mit niedrigem BIP oft hohe Raten an Kinderarbeit haben. Das Wirtschaftswachstum allein ist somit nicht die Lösung. Es muss ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum sein, das menschenwürdige Arbeit für alle schafft, Kinder eingeschlossen. Viele Länder haben bereits Gesetze gegen Kinderarbeit, aber die Durchsetzung bleibt eine Herausforderung. Ein starkes Gesetz allein reicht nicht aus, es muss auch durchgesetzt werden, um die Menschenrechte und die Menschenwürde der betroffenen Kinder zu schützen.

Bildung spielt ebenfalls eine Schlüsselrolle. Bildung gibt Kindern die Möglichkeit, bessere Arbeitsplätze zu bekommen und der Armut zu entkommen. Organisationen wie UNICEF konzentrieren sich daher auf den Zugang zu Bildung als einen Weg, um Kinderarbeit langfristig zu bekämpfen.

Schließlich ist die Rolle von Unternehmen nicht zu unterschätzen. Sie können durch verantwortungsbewusstes Handeln sicherstellen, dass ihre Lieferketten frei von Kinderarbeit sind. Im Rahmen der Agenda 2030 und der Sustainable Development Goals hat die UN klare Richtlinien für Unternehmen vorgegeben, wie sie menschenwürdige Arbeitsbedingungen fördern können.


Was können wir als Einzelperson tun?

Jeder von uns kann einen Beitrag leisten, um das Ziel der Abschaffung von Kinderarbeit zu erreichen. Du kannst zum Beispiel Produkte des Fairen Handels kaufen, die sicherstellen, dass keine ausbeuterische Kinderarbeit in der Produktion vorkommt. Außerdem kannst du Organisationen wie der ILO oder UNICEF durch Spenden oder Freiwilligenarbeit unterstützen. Hier sind noch weitere Organisationen im Überblick:

  • Save the children
  • Global March Against Child Labour
  • Fairtrade International
  • Anti-Slavery International
  • Human Rights Watch

Und nicht zuletzt ist es wichtig, sich bewusst zu sein und andere bewusst zu machen. Teile Informationen über die Auswirkungen von Kinderarbeit und was getan werden kann, um sie zu beenden. Jeder kleine Schritt zählt und trägt dazu bei, die nachhaltige Entwicklung und die Menschenwürde für alle zu fördern.

Indem wir alle aktiv werden, können wir sicherstellen, dass die Ziele der Sustainable Development Goals erreicht werden. Dies wird nicht nur den Millionen von Kindern helfen, die derzeit arbeiten, sondern auch zu einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum und einer menschenwürdigen Arbeit für alle beitragen. Denn die Menschenwürde ist unantastbar und muss in jedem Aspekt unseres Lebens und unserer Wirtschaft geachtet werden.

Wer profitiert von Kinderarbeit? Welche bekannten Marken und Firmen profitieren von Kinderarbeit?

Leider profitieren einige Unternehmen und sogar ganze Branchen von Kinderarbeit, indem sie billigere Produkte und Dienstleistungen anbieten. Das steht im Widerspruch zu den Sustainable Development Goals (SDGs) der United Nations (UN), insbesondere dem Ziel 8 (SDG 8), das für menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum steht.

Es ist schwierig, spezifische Marken oder Konzerne definitiv zu benennen, die von Kinderarbeit profitieren, ohne aktuelle und unumstößliche Beweise zu haben. Es gibt jedoch Berichte von Menschenrechtsorganisationen und Medien, die aufzeigen, dass bestimmte Branchen — wie die Textilindustrie, der Bergbau, die Landwirtschaft und die Elektronik — anfälliger für die Nutzung von Kinderarbeit in Teilen ihrer Lieferkette sein können. Diese Branchen beziehen oft Rohstoffe oder Produkte aus Ländern, in denen Kinderarbeit verbreitet ist. Unternehmen in diesen Bereichen sind daher besonders gefordert, ihre Lieferketten zu überwachen und transparent zu gestalten, um sicherzustellen, dass sie die Menschenrechte achten und Kinderarbeit nicht unterstützen.

Wie ist die Situation aktuell?

Laut der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) sind weltweit etwa 152 Millionen Kinder von Kinderarbeit betroffen, und diese Ausbeutung geschieht häufig in Ländern mit niedrigem BIP (Bruttoinlandsprodukt). Der globale Wettbewerb um billige Arbeitskraft und Waren begünstigt diese traurige Situation. Manchmal sind bekannte Marken und Unternehmen Teil von Lieferketten, in denen Kinderarbeit vorkommt. Obwohl sie möglicherweise nicht direkt für die Ausbeutung verantwortlich sind, profitieren sie davon durch niedrigere Produktionskosten und höheres Wirtschaftswachstum.

Die Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der UN betonen das Recht jedes Menschen auf Menschenwürde und Menschenrechte. Gemäß Art. 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und Art. 1 GG (Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland) ist die Würde des Menschen unantastbar. Doch die Realität zeigt ein anderes Bild, insbesondere in armen Ländern, wo der Druck zur Erhöhung des BIP und des Wirtschaftswachstums zu Lasten der menschenwürdigen Arbeit geht.

Ausbeuterische Kinderarbeit stellt auch eine Verletzung der UN-Kinderrechtskonvention dar. Dabei ist es egal, ob es sich um Arbeit in der Landwirtschaft, in Minen oder in Fabriken handelt, die Kinder sind die Verlierer. Sie verlieren ihre Freiheit, Bildung und oft auch ihre Gesundheit.


Was können wir also tun?

Erstens können wir beim Einkaufen achten, ob die Produkte das Fairtrade-Siegel haben. Das ist ein Zeichen für den Fairen Handel, der sich für bessere Arbeitsbedingungen und gegen Kinderarbeit einsetzt. Zweitens können wir uns informieren und den Druck auf die Unternehmen erhöhen, ihre Lieferketten transparent zu machen.

Jeder von uns hat die Macht, etwas zu verändern. Die Agenda 2030 der UN zeigt uns, dass nachhaltige Entwicklung möglich ist. SDG 8 ist nicht nur ein Ziel, sondern eine globale Strategie, die wir erreichen können und müssen, um die Wirtschaft nachhaltig zu entwickeln und dabei die Menschenwürde und Menschenrechte aller zu achten.

Bildung ist ein weiterer Schlüssel. Wenn wir junge Menschen und Jugendliche darüber aufklären, was Kinderarbeit wirklich bedeutet, setzen wir einen wichtigen Schritt für eine bessere Zukunft. Und vergessen wir nicht, es liegt in unserer Hand, für eine Welt zu kämpfen, in der Kinder keine Arbeiter, sondern Schüler sind. Jeder kleine Schritt zählt, um dieses wichtige Ziel der UN, die Menschenwürde für alle zu schützen, zu erreichen.

Wann und wie wurde Kinderarbeit in Deutschland abgeschafft?

Kinderarbeit wurde in Deutschland offiziell im Jahr 1839 durch das "Preußische Regulativ" eingeschränkt und später durch verschiedene Gesetze nahezu abgeschafft. Dies passt zu dem globalen Ziel der Sustainable Development Goals (SDGs) der UN, vor allem zu SDG 8, welches menschenwürdige Arbeit für alle fördern will.


Geschichtlicher Hintergrund

Anfang des 19. Jahrhunderts war Kinderarbeit in Deutschland weit verbreitet. Mit der Industrialisierung nahm die Ausbeutung von arbeitenden Kindern stark zu. Viele Unternehmen profitierten von der billigen Arbeit der Kinder, oft auf Kosten der Menschenwürde und Gesundheit der Kinder.

1839 trat dann das "Preußische Regulativ" in Kraft, das die Arbeit von Kindern unter 9 Jahren verbot und für ältere Kinder Arbeitszeitbeschränkungen einführte. Dies war ein wichtiger Schritt in Richtung menschenwürdige Arbeit und Schutz der Menschenrechte. Es folgten weitere Gesetze und Regelungen, die die Arbeit von Kindern stark einschränkten und schließlich im Wesentlichen eliminierten. Diese Gesetze passten gut zu den Grundrechten, wie sie im Art. 1 des deutschen Grundgesetzes (GG) festgehalten sind, dass die Würde des Menschen unantastbar ist.


Warum ist es wichtig, dass die Würde des Menschen unantastbar ist?

Laut der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) sind global immer noch Millionen Kinder von Kinderarbeit betroffen. Und Kinderarbeit ist nicht nur ein Problem in armen Ländern; es beeinflusst die globale Wirtschaft und steht im Widerspruch zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum und menschenwürdiger Arbeit für alle, wie in SDG 8 gefordert.

Die Bundesrepublik Deutschland hat in diesem Kontext erhebliche Fortschritte gemacht. Das BIP (Bruttoinlandsprodukt) ist gewachsen, ohne dass Kinderarbeit dafür benötigt wurde. Das zeigt, dass Wirtschaftswachstum auch nachhaltig und unter menschenwürdigen Bedingungen möglich ist.


Was kannst du tun?

Erstens, es ist wichtig, sich bewusst zu sein, dass Kinderarbeit ein globales Problem ist und nicht nur in armen Ländern stattfindet. Du kannst Unternehmen unterstützen, die nachweislich keine Kinderarbeit nutzen und menschenwürdige Arbeitsbedingungen fördern. Siegel wie das Fairtrade-Siegel können hier eine Orientierung bieten.

Zweitens, Bildung ist der Schlüssel. In der Agenda 2030 der UN wird das Recht auf Bildung stark betont. Je mehr Menschen Zugang zu Bildung haben, desto weniger sind sie gezwungen, ihre Kinder arbeiten zu lassen.

Drittens, sprich darüber. Die Sustainable Development Goals (SDGs) sind nicht nur eine Sache für Politiker und Unternehmen. Jeder von uns kann einen Beitrag leisten, um diese globalen Ziele zu erreichen und die Menschenwürde für alle zu achten.


Fazit

Die Abschaffung der Kinderarbeit in Deutschland zeigt, dass Veränderung möglich ist. Es zeigt auch, dass Wirtschaftswachstum und die Achtung der Menschenrechte Hand in Hand gehen können. Durch unser tägliches Handeln können wir dazu beitragen, dass menschenwürdige Arbeit nicht nur ein Ziel auf dem Papier bleibt, sondern für Millionen von Kindern weltweit Realität wird.

Was ist unter Menschenwürde zu verstehen und wann liegt eine Verletzung von Menschenwürde vor?

Menschenwürde bedeutet, dass der Wert eines jeden Menschen unantastbar ist. Jeder Mensch hat das Recht, mit Respekt und Achtung behandelt zu werden. Eine Verletzung der Menschenwürde liegt vor, wenn jemand erniedrigt, diskriminiert oder ausgebeutet wird. Das Thema Menschenwürde ist eng verknüpft mit den Sustainable Development Goals (SDGs) der United Nations (UN), besonders mit SDG 8, das menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum zum Ziel hat.

Das Grundrecht auf Menschenwürde

Menschenwürde ist ein Grundrecht, das in vielen Ländern gesetzlich verankert ist, einschließlich der Bundesrepublik Deutschland. Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes (Art. 1 GG) besagt, dass die Würde des Menschen unantastbar ist. Dieses Recht ist auch global anerkannt, beispielsweise durch die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (Art. 1).

Was hat das mit der Wirtschaft oder dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu tun?

Gute Frage! SDG 8 zielt darauf ab, dass Wirtschaftswachstum und Arbeit so gestaltet werden, dass sie die Menschenwürde achten. Das bedeutet, keine Kinderarbeit, keine Ausbeutung und menschenwürdige Arbeitsbedingungen für alle.

Laut der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) arbeiten immer noch Millionen Kinder unter ausbeuterischen Bedingungen. Diese Kinder können nicht zur Schule gehen, was ihre Chance auf ein besseres Leben minimiert. Auch in reichen EU-Ländern gibt es Arbeit, die die Menschenwürde nicht ausreichend achtet, z.B. durch lange Arbeitszeiten oder gefährliche Arbeit.

Globale Daten zeigen, dass arme Länder oft einen hohen Anteil an Kinderarbeit haben. Es ist also auch ein Thema der Armut und des Wirtschaftswachstums. Wenn ein Land wirtschaftlich wächst, verbessert das oft die Lebensbedingungen und fördert die Menschenrechte. Dieses Wachstum darf jedoch nicht auf unwürdige Ausbeutung beruhen.

Also, was kannst du tun?

Erstens, informiere dich! Wisse, woher die Produkte kommen, die du kaufst. Unterstütze Firmen, die faire Arbeitsbedingungen bieten. Das Fairtrade-Siegel ist hier ein gutes Beispiel.

Zweitens, werde politisch aktiv! Die Agenda 2030 und die SDG sind nicht nur Aufgaben für die Regierung, sondern für uns alle. Forderungen für mehr nachhaltige Entwicklung und menschenwürdige Arbeit können einen echten Unterschied machen.

Drittens, Bildung ist der Schlüssel. Je mehr Menschen darüber Bescheid wissen, desto mehr können wir erreichen. Teile dein Wissen über Menschenrechte und die SDGs mit anderen. Inormiere dich und ander darüber, welche Organisationen sich für menschenwürdige Arbeit einsetzen. Hier sind einige erste Vorschläge für dich:

  • Internationale Arbeitsorganisation (ILO)
  • UNICEF
  • Save the children
  • Global March Against Child Labour
  • Fairtrade International
  • Anti-Slavery International
  • Human Rights Watch

Fazit

Abschließend sei zu sagen, Menschenwürde ist ein universelles Recht, und jeder hat die Macht, einen Beitrag zu leisten. Wenn wir die SDGs ernst nehmen und an menschenwürdige Arbeit und nachhaltiges Wirtschaftswachstum glauben, dann können wir gemeinsam eine bessere und gerechtere Welt schaffen.

Warum garantiert das deutsche Grundgesetz die Menschenwürde?

Das deutsche Grundgesetz garantiert die Menschenwürde, weil sie die Basis für alle anderen Grundrechte und Menschenrechte ist. In Artikel 1 des Grundgesetzes (Art. 1 GG) steht, dass die Würde des Menschen unantastbar ist. Das ist super wichtig, denn es sorgt dafür, dass jeder Mensch in Deutschland respektiert und fair behandelt wird.

Du fragst dich vielleicht, warum ist das so wichtig?

Schauen wir uns das mal mit den Sustainable Development Goals (SDGs) der United Nations (UN) an. Diese Ziele, wie zum Beispiel SDG 8, legen den Fokus auf menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum. Ziel 8 will Ausbeutung und Kinderarbeit beenden und für mehr faire Arbeitsbedingungen sorgen.

Jetzt denk mal an Kinderarbeit. Millionen Kinder weltweit müssen arbeiten statt zur Schule zu gehen. Das ist ein klarer Verstoß gegen die Menschenwürde und die Kinderrechte. Diese Kinder leben oft in extremer Armut und haben keine Chance auf Bildung oder ein besseres Leben. In vielen armen Ländern ist das leider Normalität.

Die deutsche Wirtschaft war bislang stark und hatte ein hohes Bruttoinlandsprodukt (BIP). Das Land hat die Möglichkeit und auch die Verpflichtung, anderen Ländern zu helfen, ihre Ziele für nachhaltige Entwicklung und Wirtschaftswachstum zu erreichen. Mit der Agenda 2030 der UN hat sich Deutschland verpflichtet, nachhaltig zu handeln.

Aber nicht nur in armen Ländern, auch in der Bundesrepublik Deutschland selbst muss die Menschenwürde gewahrt werden. In der Vergangenheit, besonders nach dem Zweiten Weltkrieg, hat Deutschland verstanden, wie wichtig Menschenrechte sind. Deshalb steht der Schutz der Menschenwürde ganz oben im Grundgesetz.

Was kannst du als Einzelperson beitragen?

Du kannst viel tun! Zum Beispiel kannst du dich informieren, wo die Produkte, die du kaufst, hergestellt werden. Gibt es das Fairtrade-Siegel? Dann ist das ein gutes Zeichen! Du kannst auch Organisationen unterstützen, die sich für die Rechte von arbeitenden Kindern und Jugendlichen einsetzen:

Und ganz wichtig: Respektiere die Menschen um dich herum

Die Würde eines jeden Menschen ist unantastbar, und das fängt im Alltag an. Zeige Interesse an Themen wie nachhaltige Entwicklung und Menschenrechte. Teile dein Wissen und trage so zu einer besseren, gerechteren Welt bei.

Fazit

Mit kleinen Schritten können wir alle einen großen Unterschied machen und dazu beitragen, die Ziele der UN und die Werte unseres Grundgesetzes hochzuhalten. So schaffen wir nicht nur in Deutschland, sondern global eine bessere Zukunft für alle Menschen.

Was ist das Ziel von Wirtschaftswachstum?

Das Ziel von Wirtschaftswachstum ist nicht nur, dass die Wirtschaft eines Landes mehr Geld verdient. Es geht auch darum, dass Menschen bessere Arbeitsbedingungen haben, weniger in Armut leben und ihre Menschenwürde gewahrt bleibt. Die Sustainable Development Goals (SDGs) der United Nations (UN) haben dieses große Ziel auch im Fokus, besonders SDG 8, das für "menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum" steht.

Lass uns näher auf "Wirtschaftswachstum" eingehen

Wirtschaftswachstum wird oft anhand des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gemessen. Wenn das BIP steigt, heißt das, dass die Wirtschaft eines Landes wächst. Aber Wachstum ist nicht immer gleich gut für jeden Menschen. Laut der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) gibt es Millionen Kinder, die als Kinderarbeiter in schlechten Bedingungen arbeiten. Das ist eine große Verletzung der Menschenwürde und der Menschenrechte.

Die UN hat mit der Agenda 2030 und den SDGs einen Plan gemacht, wie man solche Probleme lösen kann. SDG 8 hat das Ziel, nachhaltiges Wirtschaftswachstum und menschenwürdige Arbeit für alle zu erreichen. Es will Ausbeutung, wie zum Beispiel Kinderarbeit, beenden und jedem Menschen das Recht auf Arbeit geben, die seine Würde nicht antastet.

In der Bundesrepublik Deutschland ist das BIP hoch, und es gibt Gesetze, die die Menschenwürde schützen. Aber weltweit, vor allem in armen Ländern, ist das nicht der Fall. Viele arbeitende Kinder und Jugendliche haben kein Recht auf Bildung und leben in Armut. Ihre Ausbeutung schadet nicht nur ihnen, sondern der ganzen globalen Wirtschaft. Denn menschenwürdige Arbeit und nachhaltige Entwicklung sind wichtig für ein Land, um langfristig stark und gesund zu bleiben.


Jetzt fragst du dich vielleicht, was du tun kannst

Jeder von uns kann einen kleinen Teil beitragen. Achte zum Beispiel darauf, wo die Produkte, die du kaufst, herkommen. Gibt es ein Fairtrade-Siegel? Das könnte ein Zeichen dafür sein, dass die Menschen, die das Produkt hergestellt haben, unter besseren Bedingungen arbeiten. Du könntest auch Organisationen unterstützen, die sich für die Rechte von arbeitenden Kindern einsetzen:

  • Internationale Arbeitsorganisation (ILO)
  • UNICEF
  • Save the children
  • Global March Against Child Labour
  • Fairtrade International
  • Anti-Slavery International
  • Human Rights Watch

Wenn du älter bist und in einem Unternehmen arbeitest, kannst du darauf achten, dass es sich an die Nachhaltigkeitsziele der UN hält. Denn jeder Schritt, den wir machen, bringt uns näher an das Ziel, eine bessere und gerechtere Welt für alle zu schaffen. Und das ist doch ein Ziel, das es wert ist, erreicht zu werden, oder?

Was ist das Ziel des SDG 8?

SDG steht für "Sustainable Development Goals", also die Nachhaltigkeitsziele der UN, den Vereinten Nationen. SDG 8 hat das Ziel, nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu fördern und für alle Menschen menschenwürdige Arbeit zu schaffen. Klingt cool, oder? Aber was genau heißt das? Bleib dran, ich erkläre es dir!

Das SDG 8

Das Ziel von SDG 8 ist nicht einfach nur Wachstum der Wirtschaft oder ein hohes BIP (Bruttoinlandsprodukt). Es geht um nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Das bedeutet, dass die Wirtschaft wachsen soll, aber ohne die Umwelt zu zerstören oder Menschen auszubeuten. Menschenwürde steht im Mittelpunkt. In Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes (Art. 1 GG) steht z.B., dass die Würde des Menschen unantastbar ist. Ähnlich sollte es auch in der Arbeitswelt sein. Menschliche Arbeit sollte gut bezahlt sein und unter fairen Bedingungen stattfinden.

Jetzt wird's traurig, aber wichtig: Millionen Kinder arbeiten weltweit unter ausbeuterischen Bedingungen. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) sagt, dass Kinderarbeit und Ausbeutung verboten sein sollten. Das ist auch ein zentrales Thema von SDG 8. Die Agenda 2030 der UN will, dass diese Art von Arbeit sofort beendet wird. Diese betroffenen Kinder haben oft keine Chance auf Bildung und ihre körperliche und seelische Entwicklung leidet darunter.

In vielen Ländern, besonders in armen Ländern, sind die Arbeitsbedingungen schrecklich. Lange Arbeitszeiten, gefährliche Arbeit und sehr niedriges Einkommen sind an der Tagesordnung. Das steht im krassen Gegensatz zu den Menschenrechten und der Menschenwürde, die wir alle achten sollten.

Das BIP in Deutschland

Wusstest du, dass nach den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen das BIP der Bundesrepublik Deutschland mehrere Billionen Euro beträgt? Trotzdem gibt es in der deutschen Wirtschaft noch viel zu tun, um SDG 8 zu erreichen. Nachhaltige Entwicklung ist hier das Stichwort. Das bedeutet, dass nicht nur das BIP wichtig ist, sondern auch, wie es erreicht wird. Zum Beispiel durch den Einsatz für faire Arbeitsbedingungen und gegen Kinderarbeit in Unternehmen.


Du fragst dich bestimmt, was du tun kannst, oder?

Der erste Schritt ist, bewusst zu konsumieren. Wenn du Kleidung oder andere Produkte kaufst, achte darauf, ob sie nach den Prinzipien des Fairen Handels hergestellt wurden. Das Fairtrade-Siegel ist ein gutes Zeichen dafür. Du unterstützt damit Unternehmen, die menschenwürdige Arbeit bieten und keine Kinderarbeiter beschäftigen.

Und es geht noch weiter: Informiere deine Familie und Freunde über die Ziele von SDG 8 und warum sie wichtig sind. Du kannst sogar in der Schule darüber sprechen und Projekte starten, die darauf abzielen, die Menschenwürde und menschenwürdige Arbeit zu fördern.

Fazit

Gemeinsam können wir alle dazu beitragen, dass SDG 8 erreicht wird. Nachhaltiges Wirtschaftswachstum und menschenwürdige Arbeit sind nicht nur schöne Worte, sondern Ziele, die wir alle anstreben sollten.

Warum brauchen wir Wirtschaftswachstum?

Einfach gesagt: Wirtschaftswachstum schafft Arbeitsplätze, erhöht das Einkommen der Menschen und hilft, Armut zu verringern. Das klingt super, oder? Aber da steckt mehr dahinter. Dieses Wachstum muss nachhaltig sein, damit es uns allen langfristig hilft. Ein wichtiges Ziel der Vereinten Nationen (UN) ist genau das: nachhaltiges Wirtschaftswachstum, auch bekannt als SDG 8.

Schauen wir uns die Fakten und Zahlen an

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist so etwas wie der Wert aller Waren und Dienstleistungen, die in einem Land in einem Jahr hergestellt werden. Wenn das BIP steigt, wächst die Wirtschaft, und das ist oft gut für alle. In der Bundesrepublik Deutschland, zum Beispiel, war das BIP vor der Corona-Pandemie oft über 3 Billionen Euro hoch!

Doch warum ist Wachstum so wichtig?

Stell dir vor, die Wirtschaft wächst nicht. Das wäre, als ob ein Pflanze nicht wächst. Was passiert? Sie stirbt! In einer stagnierenden Wirtschaft gibt es weniger Jobs, die Menschen verdienen weniger, und es gibt mehr Armut. Und das hat schlimme Folgen, auch für die Kinder.

Laut der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) müssen Millionen Kinder weltweit arbeiten, oft unter ausbeuterischen Bedingungen. Das ist nicht nur eine Verletzung der Kinderrechte und der Menschenwürde, sondern steht auch im Widerspruch zu den Zielen der UN, speziell dem SDG 8, das menschenwürdige Arbeit und das Ende der Kinderarbeit anstrebt.

Nicht jedes Wachstum ist jedoch gut. Wenn wir die Umwelt ausbeuten und Menschenrechte nicht achten, dann ist dieses Wachstum nicht nachhaltig und schadet mehr als es nützt. Art. 1 des deutschen Grundgesetzes (GG) sagt: "Die Würde des Menschen ist unantastbar." Deshalb ist es wichtig, dass wir auch nachhaltiges Wachstum anstreben, das die Menschenwürde respektiert.

Was kannst du beitragen?

Jeder von uns kann einen kleinen Beitrag leisten. Zum Beispiel, wenn du Kleidung kaufst, achte auf das Fairtrade-Siegel. Das bedeutet, dass die T-Shirts oder Hosen nicht von Kindern unter schlechten Bedingungen gemacht wurden. Oder informiere dich über Unternehmen, die nachhaltig arbeiten und kaufe ihre Produkte. Du kannst auch in der Schule oder in deiner Freizeit mehr darüber lernen und das Wissen teilen.

Das Wichtigste ist, dass du verstehst, warum Wirtschaftswachstum wichtig ist, aber auch, warum es nachhaltig sein muss. Das SDG 8 zielt darauf ab, dass Wachstum und menschenwürdige Arbeit Hand in Hand gehen. Und nicht zu vergessen: Durch nachhaltiges Handeln schützen wir nicht nur die Menschenwürde, sondern auch die Erde für die kommenden Generationen.

Durch dein Handeln, egal wie klein es sein mag, kannst du Teil einer globalen Veränderung sein. Jeder kleine Schritt zählt auf dem Weg zum Erreichen der Ziele der UN und einer besseren, gerechteren Welt für alle. Und wer weiß, vielleicht inspirierst du andere, das Gleiche zu tun!

Was sind die Vor- und Nachteile von Wirtschaftswachstum?

Wirtschaftswachstum hat einen ziemlich großen Hebel, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Man denkt oft, es ist nur wichtig für reiche Leute oder große Unternehmen, aber es hat wirklich einen Effekt auf jeden einzelnen von uns. Wirtschaftswachstum kann viele Vorteile haben, wie mehr Arbeitsplätze und weniger Armut, aber es hat auch Nachteile wie Umweltschäden oder die Ausbeutung von Menschen in armen Ländern.

Lass uns da mal tiefer eintauchen

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist sozusagen der Wert aller Güter und Dienstleistungen, die ein Land in einem Jahr produziert. Wenn dieses BIP wächst, spricht man von Wirtschaftswachstum. Hier kommen die Sustainable Development Goals (SDGs) der United Nations (UN) ins Spiel, besonders SDG 8. Dieses Ziel konzentriert sich auf "menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum". Warum ist das wichtig? Ganz einfach: Mehr Wirtschaftswachstum heißt oft mehr Arbeitsplätze, und das bedeutet weniger Armut.

Es gibt auch eine Kehrseite

Manchmal fördert Wirtschaftswachstum die Ausbeutung von Menschen und natürlichen Ressourcen. Denk an Kinderarbeit, die die Menschenwürde verletzt und gegen Menschenrechte verstößt. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) schätzt, dass 152 Millionen Kinder weltweit arbeiten, oft unter ausbeuterischen Bedingungen.

In der EU, wozu auch Deutschland gehört, ist das BIP ziemlich hoch, einige Billionen Euro. Das klingt super, aber viele Menschen sind trotzdem arm oder haben keine menschenwürdige Arbeit, wie z.B. Aubeutung mit Niedriglöhnen sowie Arbeitszeiten und -Bedingungen. Das zeigt, dass Wirtschaftswachstum allein nicht immer gut ist. Es sollte nachhaltig sein und im Einklang mit den Menschenrechten und der nachhaltigen Entwicklung stehen.

Deshalb hat die UN die Agenda 2030 ins Leben gerufen, um alle Länder der Welt dazu zu bringen, nicht nur an Wirtschaftswachstum, sondern auch an Dingen wie sozialer Gerechtigkeit und Umweltschutz zu arbeiten. Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes (GG) sagt zum Beispiel, dass die Würde des Menschen unantastbar ist. Das bedeutet, dass die Rechte und die Menschenwürde aller Menschen, einschließlich Kinder und Jugendliche, geschützt werden müssen.

Was kannst du tun?

Jeder Einzelne kann einen Unterschied machen. Du kannst zum Beispiel Fairtrade-Produkte kaufen, die sicherstellen, dass die Menschen, die sie herstellen, menschenwürdige Arbeitsbedingungen haben. Oder du informierst dich und andere über die Ziele der UN und ihre Bedeutung. Wenn wir alle achten, wie und wo wir unser Geld ausgeben, können wir eine globale Veränderung herbeiführen und dazu beitragen, dass Wirtschaftswachstum auch wirklich allen zugutekommt.

Zusammenfassend ist

Wirtschaftswachstum nicht nur eine Frage von mehr Geld oder höherem BIP. Es geht darum, ein Gleichgewicht zu finden, das menschenwürdige Arbeit fördert, Armut reduziert, und dabei die Rechte und die Menschenwürde aller Menschen achtet. Es ist ein komplexes Thema, aber eines, das uns alle betrifft. Und vergiss nicht: Jeder kleine Schritt zählt!

Ich hoffe, das hat dir einen guten Überblick gegeben! Bleib neugierig und engagiere dich!

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SDG 8 – Talk

Die Generation Z hat eigene Vorstellungen von einem guten Arbeitsplatz: Work-Life-Balance, Flexibilität und Sinn im Job sind wichtig für die Gen Z. Bietet der Arbeitsplatz die Möglichkeit zu Home Office? Gibt es flexible Arbeitszeiten? Die Älteren wundern sich über die Arbeitsmoral und über die “respektlosen” Jungen. Nicht nur Boomer, sondern auch die Millennials ticken da oft ganz anders. Diese Reportage zeigt: So möchte die Gen Z arbeiten, und so selbstbewusst stellt sie Hierarchien und den Arbeitsmarkt in Frage.

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